25 Jahre Jubiläum Rudolf Sallinger Fonds

Leitl: Sallinger - Österreichs Wegbereiter nach Europa Wien (OTS) - Das 25jährige Bestehen des Rudolf Sallinger Fonds, einer 1979 vom legendären Wirtschaftsbund-Präsidenten gegründeten Stiftung zur Förderung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der mittelständischen Wirtschaft, wurde gestern Abend im Camineum der Österreichischen Nationalbibliothek gebührend gefeiert. In Anwesenheit der Witwe Sallingers, Antonia Sallinger, sowie Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl, den Generalsekretären von Wirtschaftsbund und Wirtschaftskammer und dem Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirates des Fonds, Univ.-Prof. Erich Streißler, standen in den Festreden und Diskussionsbeiträgen die Verdienste Rudolf Sallingers und die europäische Wirtschaftspolitik im Mittelpunkt der Veranstaltung. ****

Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, als ehemaliger Generalsekretär des Wirtschaftsbundes selbst ein langjähriger enger Wegbegleiter Sallingers, strich in seiner Festrede die Person des Wirtschaftsbund-und Wirtschaftskammerpräsidenten hervor. "Geduld, Härte und ein Ziel", so Schüssel, seien die Erfolgsrezepte Sallingers als Wirtschaftsführer und Sozialpartner gewesen, die bis heute nichts an Bedeutung eingebüßt hätten. Die Zeit in welcher Rudolf Sallinger gewirkt hätte, sei ein "Positivbeispiel für wirtschaftliche Führungskraft und eine Sozialpartnerschaft, die nicht rückwärts blickt und sich nicht auf das Erreichte beschränkt", meinte Schüssel.

"Schüssel-Nachfolger" im Wirtschaftsbund, der Geschäftsführer des Rudolf Sallinger Fonds und Generalsekretär des Wirtschaftsbundes, Karlheinz Kopf, strich in seiner Eingangsrede die Dominanz klein- und mittelständischer Unternehmensstrukturen hervor. 87 Prozent aller KMU hätten weniger wie zehn Mitarbeiter und beschäftigten 65 Prozent aller Arbeitnehmer. Die KMU würden zudem 56 Prozent der österreichischen Wertschöpfung erwirtschaften. Für den Wirtschaftsbund sind die KMU "Bindeglieder zwischen der Wirtschaft und den Konsumenten" und unverzichtbar für die regionale Entwicklung und das Leben in den Regionen.

Für Präsident Leitl war Rudolf Sallinger der geistige Wegbereiter für Österreichs Weg in die EU und die europäischen Erweiterung. Der gelernte Steinmetz Sallinger habe gute, stabile Fundamente geschaffen für den Standort Österreich und die Förderung junger Menschen. "Vor allem aber war Rudolf Sallinger immer einer, der das Denken über die Grenzen hinaus einforderte. Und genau das braucht auch Österreich heute wie auch die EU. Nämlich den Mut nach vorwärts zu schauen und Lösungen aufzuzeigen", so Leitl.

Die Europaabgeordneten Othmar Karas und Paul Rübig übten in ihren Debattenbeiträgen, bei einer von NTV-Moderatorin Sabine Mord geführten Diskussion, Kritik am laufenden EU-Wahlkampf in Österreich. Derzeit werde die Europapolitik nationalisiert statt dass die nationale Politik europäisiert würde. Beide traten für einheitliche europäische Rahmenbedingungen ein und die Beseitigung von Hemmnissen für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. "Unternehmerisches statt kleinhäuslerisches Denken", sei gefordert.

Mehr Informationen zum Rudolf Sallinger Fonds unter www.sallingerfonds.at

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