NEWS-Gallup-Umfrage: Enges Match um Platz eins bei EU-Wahl

Der Wettlauf um Platz 1 zwischen SPÖ und ÖVP bleibt zehn Tage vor der Wahl ebenso spannend wie der Dreikampf um Platz 3 zwischen H.P. Martin, den Grünen und der FPÖ

Wien (OTS) - In einer Gallup-Umfrage(500 telefonische Interviews)
in der Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS wird noch einmal deutlich, wie knapp die beiden Rennen in der EU-Wahlkampagne sind:

Im Vergleich zu 18. Gewinnen SPÖ und ÖVP je einen Prozentpunkt dazu und rangieren bei 34 beziehungsweise 31 Prozent. Ebenso knapp die Situation im "Mittelfeld": Die Liste Hans-Peter Martin verliert einen Prozentpunkt und käme derzeit auf 13 Prozent, die Grünen verlieren ebenfalls einen Prozentpunkt und liegen bei 11 Prozent. Die FPÖ bleibt stabil bei zehn Prozent - für alle drei Listen kann es bei weiteren leichten Verlusten am Wahltag extrem knapp für ein zweites Mandat werden. Abgeschlagen liegen mit einem Prozent die "Linken" von Leo Gabriel am letzten Platz.

Die große Unbekannte für alle Parteien ist freilich die Wahlbeteiligung. Auch wenn in der Gallup-Umfrage 51 Prozent angeben, zur Wahl gehen zu wollen, zweifelt Gallup-Chef Fritz Karmasin daran, dass "es am Ende wirklich mehr als 40 Prozent Beteiligung geben wird."

In der "Hitparade" der Wahl-Motive ist das Spesenthema von Platz eins auf Platz zwei abgerutscht: 49 Prozent ist die Stärkung der Position Österreichs in Brüssel wichtig, nur noch 26 Prozent werden durch den Spesenskandal in der EU motiviert. Das SP-Thema "Denkzettel für die Regierung" beeindruckt 25 Prozent der Befragten, der Streit um einen EU-Beitritt der Türkei 18 Prozent.

Von den Spitzenkandidaten kommt Ursula Stenzel (VP) mit Respektabstand am besten an: 32 Prozent bewerten ihre Wahlkampf-Performance als gut, 22 Prozent die von Hans-Peter Martin. Die Kampagne von Hannes Swoboda (SP) goutieren 20 Prozent, die des Grünen Johannes Voggenhuber 15 Prozent und die Aktionen von Hans Kronberger (FP) beeindrucken 13 Prozent. Kronberger hat freilich als einziger der chancenreichen Kandidaten einen "negativen Saldo": 15 Prozent beurteilen seinen Wahlkampf als schlecht.

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