Landauer – Lainz-Todesfall: Wo bleibt die Reaktion des Wiener Bürgermeisters?

Häupl versagt auf allen Ebenen – sofortige Abberufung von Rosenberger-Spitzy und Hauke gefordert

Wien, 2004-06-02 (fpd) – Anlässlich des bekannt gewordenen tragischen Todesfalls im Geriatriezentrum Wienerwald (GZW) forderte die Gesundheitssprecherin der Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer, eine sofortige Reaktion von SP-Bürgermeister Dr. Michael Häupl. „Es ist skandalös, dass in Wiener Pflegeheimen Menschen zu Tode kommen und Häupl auf Tauchstation ist. Jetzt heißt es Farbe zu bekennen und die notwendigen Schritte zu setzen“.

Landauer forderte in diesem Zusammenhang die sofortige Abberufung der ärztlichen Leiterin des GZW, Dr. Angelika Rosenberger-Spitzy sowie des Generaldirektors des Krankenanstaltenverbundes, Dr. Eugen Hauke. „Nach den bisherigen Erkenntnissen des Lainz-Skandals hat Häupl auf allen Ebenen versagt. In den Befragungen in der Untersuchungskommission hat sich die Verantwortlichkeit von Hauke für die skandalösen Missstände bestätigt“.

„Herr Bürgermeister Häupl, wann übernehmen sie die politische Verantwortung? Dieser Todesfall zeigt jedenfalls deutlich welchen Stellenwert pflegebedürftige und kranke Menschen beim Wiener Bürgermeister einnehmen“, so Landauer abschließend. (Schluss) lb

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