SP-Deutsch weist die Forderung der Grünen nach Schließung des Geriatriezentrum Lainz zurück

"Notfallplan bei abgängigen Personen muss umgehend überarbeitet werden", fordert Deutsch

Wien (SPW-K) - "Der bedauerliche Tod eines Patienten im Geriatriezentrum Wienerwald ist tragisch. Unser Mitgefühl gehört den Angehörigen des Mannes, der viele Jahre in Lainz betreut wurde", erklärt der Sprecher der SPÖ-Fraktion der Untersuchungskommission zur Pflege in Wien, Gemeinderat Christian Deutsch. "Es ist vollkommen inakzeptabel, wenn nun die Wiener Grün-Politikerin Sigrid Pilz und ein ÖVP-Nachwuchspolitiker versuchen, aus diesem Vorfall politisch profitieren zu wollen". Deutsch fordert, den in der ZiB 2 von der ärztlichen Direktorin angeführten Notfallsplan umgehend zu überarbeiten, damit solche Zwischenfälle in Zukunft verhindert werden.

"Pilz selbst ist an Zynismus und Hartherzigkeit nicht mehr zu überbieten, wenn sie die sofortige Schließung des GZW verlangt. Geht es nach der Grün-Politikerin, würden morgen 1.700 Patientinnen und Patienten des Geriatriezentrums auf die Straße gesetzt werden", schließt Deutsch aus der Forderung von Pilz nach sofortiger Schließung von Lainz. Betten werden sukzessive reduziert. Gleichzeitig ist sicher zu stellen, dass die Patientinnen und Patienten weiter versorgt werden können. Der SPÖ gehe es um die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit.

"Es ist ein Irrtum zu glauben, in kleineren Einheiten wäre so oder ein ähnlicher Vorfall zu verhindern gewesen. Auch in kleineren Pflegeheimen kommt es immer wieder vor, dass Patientinnen und Patienten das Gelände verlassen. Eine Tatsache, die Pilz kennen sollte, würde sie sich ernsthaft mit diesem Thema auseinander setzen", sagt Deutsch. (Schluss)

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