Prammer: Kommission benennt Ursachen für schlechte Einkommenssituation der Frauen in Österreich

Umfrage der SPÖ-Frauen: Überwiegende Mehrheit der Frauen unzufrieden mit Gehalt

Wien (SK) Auf die deutliche Kritik der EU-Kommission an der Situation der Frauen in Österreich - konkret an der großen Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen - wies SPÖ-Frauenvorsitzende Barbara Prammer heute in einer Pressekonferenz hin. Die SPÖ sehe sich bei dieser Kritik in ihrer Politik bestätigt, denn die Kommission nenne auch die Ursachen dieser unbefriedigenden Situation: Die fehlenden Kinderbetreuungseinrichtungen und die Auswirkungen der Kindergeld-Regelung. ****

Zum Thema Erwerbstätigkeit verwies Prammer in der Pressekonferenz auch auf eine Umfrage, die die SPÖ-Frauen im Mai unter jungen Frauen (unter 40 Jahre) durchführen ließen: Demnach sind 75 Prozent der Befragten nicht zufrieden mit ihrem Einkommen, zitierte Prammer aus der "SORA"-Umfrage. Existenzängste gebe es auch in Bezug auf die Pension: 30 Prozent glauben, dass es "völlig unwahrscheinlich" sei, dass sie einmal zu einer eigenen Pension kommen. "Armut ist weiblich" ist deshalb auch das Thema, mit dem sich die SPÖ-Frauen beim Austrian Social Forum, das von morgen bis Sonntag in Linz stattfindet, einbringen werden, wie Prammer informierte. (Schluss) ah

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