Broukal: Jetzt ist mit dem Drüberfahren Schluss!

Unis vor dem Konkurs - Gehrer und Grasser müssen rasch handeln

Wien (SK) Die neuerlichen Alarmrufe renommiertester Universitätsmanager, wie TU-Rektor Skalicky, Uni Wien-Rektor Winckler und WU-Vizerektor Nowotny, über die katastrophale Budgetsituation an den österreichischen Universitäten müssten bei Gehrer und Grasser alle Alarmglocken schrillen lassen, reagierte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Mittwoch auf diesbezügliche Pressemeldungen. "Jetzt muss mit dem Drüberfahren Schluss sein und die SPÖ-Forderungen nach einem 100 Millionen-Euro-Sofortmaßnahmenpaket für die Universitäten rasch umgesetzt werden", so Broukal gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Broukal erinnerte daran, dass die SPÖ gemeinsam mit den Grünen bereits im Sommer 2003 nach einem "Runden Tisch" mit den Rektoren in diesem Zusammenhang einen Antrag gestellt hatte, der von den Regierungsfraktionen höhnisch zurückgewiesen worden ist. An Peinlichkeit nicht mehr zu übertreffen sei die letzte Sitzung des Wissenschaftsausschusses am 14. Mai 2004 gewesen, als neuerlich ein diesbezüglicher Antrag von SPÖ und Grünen behandelt werden sollte und mit dem Argument, man müsse ihn erst prüfen, mit ÖVP-FPÖ-Mehrheit vertagt wurde. "Offensichtlich wartet die Regierung darauf, bis die erste Universität in Konkurs gehen muss", kritisierte Broukal.

"SPÖ und Grüne fordern daher die Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses, Magda Bleckmann (FPÖ), auf, für die nächste Sitzung des Wissenschaftsausschusses am 9. Juni 2004 die Unirektoren einzuladen, die aus erster Hand die Mitglieder des Ausschusses über die prekäre Situation informieren sollen. Weiters sollte neben Bildungsministerin Gehrer auch die Anwesenheit von Finanzminister Grasser sichergestellt werden, damit beide den Abgeordneten unmittelbar Rede und Antwort stehen können", schloss Broukal. (Schluss) se/mm

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