Kroiher: Forderte SP-Skandal um Lainz erstes Todesopfer?

JVP Wien fordert sofortige Abberufung Pittermanns

Wien (2. Juni 2004) - "Mit dem gestrigen Leichenfund im Geriatriezentrum Lainz sieht es so aus als hätte der SP-Skandal um das Pflegesystem in Wien das erste Todesopfer gefordert", zeigt sich Markus Kroiher, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien, bestürzt. "Wenn es stimmt, dass ein Pflegebedürftiger in einer Pflegeanstalt versehentlich eingesperrt verdurstet, hat der SP-Skandal eine absolut unfassbare Tragweite erreicht. Die SPÖ hat bewiesen, dass sie die dramatischen Probleme im Pflegebereich nicht in den Griff bekommt. Elisabeth Pittermann muss sofort als Gesundheitsstadträtin abberufen werden."

Für die Junge ÖVP Wien ist der neue Höhepunkt des Pflegeskandals absolut unverständlich. "Wie kann es sein, dass ein Untersuchungs-Ausschuss die Vorfälle in Lainz untersucht und dann auf einmal sogar ein Todesopfer in der untersuchten Einrichtung zu beklagen ist?", fragt Kroiher. "Was die Gesundheitsstadträtin betrifft, kann das nur heißen, dass sie entweder nicht für die nötigen Konsequenzen im Pflegebereich gesorgt hat oder ihre Anweisungen schlicht und einfach ignoriert werden. In beiden Fällen ist sie ablösereif."

Die Junge ÖVP erwartet nun ein sofortiges Einschreiten des Bürgermeisters. "Das Chaos, das die sozialistische Stadtregierung im Pflegebereich verursacht hat, darf nicht noch mehr Menschenleben fordern. Häupl muss jetzt handeln, die Zeit der faulen Ausreden ist vorbei", so Kroiher abschließend.(Schluss)

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