Solidaritätserklärung der SPÖ-Frauen mit den FSG-Frauen

Trannacher: Vollversammlung muss ihre, die Rechte der Frauen missachtenden Beschlüsse revidieren

Klagenfurt (SP-KTN) - Der erweiterte Landesfrauenvorstand der SPÖ-Frauen in Kärnten erklärt sich mittels Beschluss vom 1. Juni 2004 solidarisch mit den Protesten der FSG Frauen hinsichtlich der Listenplatzänderung auf Kosten einer Frau. "Die nachträgliche Umreihung der Wahlliste, mit der Dr.in Lore Prazna-Kaiser der Sitz im AK-Vorstand aberkannt wurde, ist als typisch für den restriktiven Umgang mit den Rechten von Frauen anzusehen", stellt Landesfrauenvorsitzende LAbg. Sieglinde Trannacher fest. Selbst ein beträchtlicher Zugewinn an Stimmen sei offensichtlich kein Garant dafür, dass die statutarisch verbrieften Rechte von Frauen anerkannt würden, kritisieren die SPÖ-Frauen.

"Den Umstand, dass sich der Frauenanteil trotz Mandatsgewinn verringert und die drei Stellvertreterpositionen männlich besetzt werden sollen, betrachten wir SPÖ-Frauen im Sinne der Gleichstellung von Männern und Frauen als skandalös", kritisiert Trannacher. Die SPÖ-Frauen in Kärnten untermauerten am Dienstag in einer Sitzung des erweiterten Frauenvorstandes mittels Beschluss, dass sie die FSG Frauen in ihren berechtigten Protesten unterstützen und die Vollversammlung auffordern, ihre, die Rechte der Frauen missachtenden Beschlüsse zu revidieren. (Schluss)

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