Gehrer: Mehr als 4.000 Arbeitsbesuche zwischen Österreich und China

Erfolgreiche Bilanz über 20 Jahre wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit

Wien (OTS) - 1984 wurde mit der Unterzeichnung des Abkommens über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit der Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Österreich und China gelegt. Diese Kooperation im Forschungsbereich hat sich in den vergangenen 20 Jahren dynamisch entwickelt. Zwei gemeinsame Wissenschaftstage 2001 in Peking und Wien legten die Basis für eine weitere Intensivierung der chinesisch-österreichischen Forschungsbeziehungen. "China ist ein höchst innovatives Land, reich an Wissenschaft, Forschung und Kultur. Insbesondere im Universitätsbereich besteht eine intensive Zusammenarbeit, die in Österreich vom China Center an der Universität Salzburg und dem Institut für Ostasienwissenschaften an der Universität Wien getragen wird. Im Rahmen des WTZ-Abkommens laufen derzeit 33 gemeinsame Projekte in den verschiedensten thematischen Feldern. Diese Kooperation wollen wir in den kommenden Jahren weiter intensivieren und ausbauen", erklärte Bildungsministerin Gehrer nach einem Arbeitsgespräch mit dem chinesischen Vizeminister für Wissenschaft und Technologie Songde MA.

Das Bildungsministerium stellt jährlich rund 60.000 € für Mobilitätsprojekte zur Verfügung. Damit können Reise- und Aufenthaltskosten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern finanziert werden. Die Nachfrage ist sehr groß: Rund 2.000 Reisen österreichischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach China und ungefähr die gleiche Anzahl an Besuchen chinesischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Österreich haben stattgefunden. Die gemeinsamen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Informationstechnologien, Geowissenschaften, Land- und Forstwirtschaft, Medizin und Biotechnologie, Neue Werkstoffe, Umwelttechnologien und Verkehr.

Wichtige Auswahlkriterien für die Mobilitätsprojekte sind die Weiterführung des Projektes in internationalen Forschungsprogrammen sowie die Beteiligung von Frauen und junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Auswahl der Projekte erfolgt im Rahmen der alle drei Jahre stattfindenden Tagung der Österreichisch-Chinesischen gemischten Kommission. Am 3. Juni wird die aus österreichischen und chinesischen Expertinnen und Experten bestehende Gruppe über die Genehmigung der insgesamt 44 eingereichten Kooperationsprojekte entscheiden. Gehrer und Ma stellten nach dem Treffen eine Verkürzung dieses 3-Jahres-Intervalls in Aussicht. Dadurch könnte die Zusammenarbeit noch weiter intensiviert werden.

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