Kultusgemeinde entgegnet palästinensischer Kritik an der Benennung eines Platzes in Wien nach Theodor Herzl

Wien (OTS) - Die Israelitische Kultusgemeinde bejaht selbstverständlich die Ehrung des bedeutenden politischen Journalisten Theodor Herzl, der vor 100 Jahren als Österreicher starb und in die Geschichte einging, weil er eine Vision für die Schaffung eines Staates für die verfolgten Juden entwickelt hat.

Die Israelitischen Kultusgemeinde sieht in der hasserfüllten Agitation gewisser Kreise gegen diese Ehrung den Versuch, einem von den Vereinten Nationen anerkannten Staat das Existenzrecht abzuerkennen, dies im totalen Gegensatz zu den Beschlüssen der Palästinensischen Nationalbehörde und jenen der UNO. Gleichzeitig bestehen diese Kreise auf das Recht, keinen islamische Staaten durchzusetzen, die juden-, christen-, und demokratiefrei sein sollten. Diese Haltung qualifiziert sich von selbst und bedürfte keines weiteren Kommentars. Völlig inakzeptabel aber ist es, die souveräne Entscheidung eines demokratischen Staates - nämlich einen bedeutenden Österreichers und Humanisten zu ehren - durch Drohungen beeinflussen und Menschen einschüchtern zu wollen.

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