Trammer: FPÖ strikt gegen Lohndumping und Arbeitszeiterhöhung

Wien 2004-06-01 (fpd) - Als absolut inakzeptabel bezeichnete heute die Wiener Spitzenkandidatin der FPÖ zur EU-Wahl Heike Trammer die Vorschläge des ÖVP-Beraters Claus Raidl zur "Liberalisierung" des Arbeitsmarktes. "Wenn die Zukunftsvisionen mancher Vertreter der ÖVP dahin gehen, einen knallharten Manchester Liberalismus auf dem Rücken der kleinen Leute zu installieren, kann ich nur sagen: Mit uns nicht!" betonte Trammer.****

Es zeige sich wieder, dass die FPÖ das soziale Gewissen dieser Regierung repräsentiere. Wer Arbeitslosigkeit durch Lohndumping beseitigen wolle und anrege die Wochenarbeitszeit drastisch zu erhöhen, wahrscheinlich noch bei niedrigerem Einkommen, lebe entweder im falschen Jahrhundert oder habe jedes Gefühl für die Sorgen und Probleme der Menschen verloren. "Raidl verwendet die an sich gute Idee des Kombilohns dazu arbeitnehmerfeindliche Asozialpolitik zu forcieren", so Trammer.

Gerade die, oftmals in Niedriglohnberufen arbeitenden, Frauen würden durch solche Regelungen massiv benachteiligt werden, bekräftigte die freiheitliche Spitzenkandidatin. Ebenso erteilte Trammer dem Wunsch nach einer Ausweitung der Wochenarbeitszeit eine klare Absage. "Die Aussagen des Herrn Raidl spiegeln eine europaweite Meinung vieler Spitzenmanager wider. Hier muss konsequent gegengesteuert werden. Wir Freiheitliche stehen für ein Europa der Menschen und nicht der Konzerne", so Trammer abschließend.

(Schluss/bxf)

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