Gehrer: Seipel entkräftet Kritikpunkte des Rechnungshofs

Forderungen im Zusammenhang mit RH-Rohbericht überzogen

Wien (OTS) - "Ich nehme den vorliegenden Rohbericht des Rechnungshofs über die Geschäftsgebarung des Kunsthistorischen Museums und die darin enthaltenen Kritikpunkte selbstverständlich ernst. Die zuletzt in der Öffentlichkeit diskutierten Punkte konnten seitens des Generaldirektors heute bereits entkräftet werden", erklärte heute Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. Seipel nehme den RH-Rohbericht sehr ernst und sieht darin auch Ansätze für eine positive Weiterentwicklung des KHM. "So wurden einzelne Vorschläge des Rechnungshofs, wie zum Beispiel die Kündigung des kostenintensiven Palais Harrach, bereits umgesetzt."

Der vorliegende Rohbericht des Rechnungshofes wird derzeit von den Mitgliedern der Geschäftsführung des Kunsthistorischen Museums und dem Kuratorium sowie der Kultursektion im Bildungsministerium einer ausführlichen Analyse unterzogen. Eine Stellungnahme an den Rechnungshof wird fristgerecht innerhalb der nächsten Wochen erfolgen. "Wo Verbesserungen möglich und sinnvoll sind, wird man diese selbstverständlich vornehmen", so Gehrer. Die Forderungen der Opposition hält die Bildungsministerin für überzogen. "Es besteht kein Zweifel daran, dass die bisherige fast 14-jährige Tätigkeit des Generaldirektors das nationale und internationale Ansehen des Kunsthistorischen Museums auf ein hohes Niveau gebracht hat. Es ist inakzeptabel, einen international anerkannten Museumsdirektor als Zielscheibe für unqualifizierte kulturpolitische Attacken zu benutzen."

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