Leichtfried: Projekt zur Feuerbrandbekämpfung gefördert

Land unterstützt Kampf gegen die Pflanzenkrankheit mit 71.772,10 Euro

St. Pölten (SPI) - In den letzten Jahren machte der Feuerbrand, eine Pflanzenkrankheit, die vor allem an Apfel- und Birnbäumen großen Schaden anrichtet, der Landwirtschaft schwer zu schaffen. Vor Allem im vergangenen Sommer wurde die Krankheit zu einem ernsten Problem. Mit verstärkter Erforschung der Seuche soll nun dagegen angegangen werden. "Der Feuerbrand gefährdet die heimische Landwirtschaft zum einen durch den Ernteausfall, zum anderen aber auch durch die Bedrohung für die Artenvielfalt der heimischen Obstgehölze. Da aber gerade in Niederösterreich zahlreiche Landwirte vom Obstbau abhängig sind, ist diese Bedrohung für unser Land nicht zu unterschätzen", so der Landwirtschaftssprecher der SPNÖ, LAbg. Mag. Günter Leichtfried. Mit 71.772,10 Euro soll nun heuer und im kommenden Jahr ein Projekt der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit gefördert werden, das die Erforschung von verschiedenen Bekämpfungsmaßnahmen zum Ziel hat.****

Im Rahmen des Projekts sollen systematische Untersuchungen zur Risikoabschätzung und Bekämpfung unter Kombination von kulturtechnischen und direkten Pflanzenschutzmaßnahmen erfolgen mit dem praktischen Ziel, Bekämpfungsstrategien mit neuen, alternativen Präparaten zu finden, die sowohl im integrierten Anbau als auch im biologischen Landbau anwendbar sind. "Es kommt vor allem darauf an, wirksame Methoden zu finden, die tatsächlichen Schutz bieten und die aber auch mit den Erfordernissen der Bio-Landwirtschaft, des Naturschutzes aber auch der Imkerei vereinbar sind. Wenn es gelingt, den Feuerbrand in Niederösterreich zurückzudrängen, ist das ein großer Schritt für Natur und Landwirtschaft gleichermaßen. Die Bekämpfung der Pflanzenkrankheit kostet ja derzeit mehrere Hunderttausend Euro im Jahr in Österreich", so Leichtfried abschließend.
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