Gehrer: Resümee der größten offenen Diskussion zur Qualitätsoffensive für die Schulen in St. Johann

Sensationelle Beteiligung am Zukunftsdialog zeigt großes Interesse an hoher Qualität der Bildung

Wien (OTS) - Für die Dialogveranstaltung "klasse:zukunft" in St. Johann im Pongau zeichnet sich eine sensationelle Beteiligung ab. Es liegen bereits 320 Anmeldungen von Vertretern aus Nationalrat, Bundesrat, Landtagen, Landesschulräten, Bezirksschulräten, Pädagogen, Experten und Interessensvertretern vor. Diese werden jene Themen aufarbeiten, die sich im größten öffentlichen Diskussionsprozess zur Steigerung Qualität der Schule als besonders wichtig herauskristallisiert haben. "Die große Teilnehmerzahl, eine halbe Million Zugriffe auf die Internet-Plattform und 15.000 Personen, die sich in über 100 Bundesländerveranstaltungen an der Qualitätsoffensive beteiligt haben zeigen, wie groß das Interesse an einer hohen Qualität der Bildung in Österreich ist. In der Dialogveranstaltung in St. Johann werden wir die Diskussionsbeiträge und Vorschläge aufarbeiten, Resümee ziehen und ein Qualitätsmemorandum formulieren. Dies ist dann die Grundlage für den Bildungsplan 2010", erklärte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer.

Nach einem Rückblick über den Ablauf von klasse:zukunft und einer Rückschau über die Diskussion zur Qualitätsoffensive für die Schulen, die am 25. Oktober in der Nationalbibliothek begonnen wurde durch den Vorsitzenden der Zukunftskommission, DDr. Günter Haider, wird nach einem halben Jahr Resümee gezogen. Die Teilnehmer werden in fünf Workshops zu den Themenbereichen "Verlässliche Schule -Grundkompetenzen für die Zukunft", "Schule nach Maß - Individuelle Förderung und Effizienz des Unterrichts", "Professionalisierung und Stärkung des Lehrberufs - Lehrer/innen als Schlüssel des Bildungssystems", "Effektives Schulmanagement - Optimale Bildungsverwaltung", "Fit für Berufe von morgen - school goes international" die Vorschläge und Diskussionsbeiträge aufarbeiten. Weiters werden bereits konkrete Teilergebnisse wie Bildungsstandards und "Schulentwicklung braucht TOP-Leadership" vorgestellt. Unter anderem werden Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schley von der Universität Zürich und Univ.-Prof. Dr. Michael Schratz aus Innsbruck über Führungsprofile und Aufgabenverständnisse und den Aufbau eines Führungsnetzwerkes für Schulleiterinnen und Schulleiter reden:
"Jenseits von Seminarkonzeptionen folgen wir einem neuen Paradigma des Lernens und der Qualifizierung, das auf Vernetzung setzt und Vernetzung fördert, das sowohl den Einzelnen als Führungskraft prägt und zugleich das gesamte System der Schulleitung um eine Dimension des evolutionären Managements erweitert".

Der zweitägige Zukunftsdialog beginnt am Donnerstag, den 3. Juni im Kultur- und Kongresszentrum St. Johann im Pongau.

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