Eine andere Welt ist möglich! AK und ÖGB beim 2. Österreichischen Sozialforum von 3. bis 6. Juni in Linz

Linz (OTS) - AK und ÖGB beteiligen sich mit fast 40
Veranstaltungen aktiv am Österreichischen Sozialforum (Austrian Social Forum - ASF) von 3. bis 6. Juni in Linz. In einer Pressekonferenz in Linz begründeten ÖGB-Landessekretär Dr. Erich Gumplmaier und AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer heute das Engagement ihrer Institutionen und stellten das Programm von AK und ÖGB beim ASF vor.

Das ASF ist ein offener politischer Raum für demokratische Debatte, Vernetzung sowie den Austausch von Erfahrungen. Es soll möglichst viele Menschen zusammenbringen, die eine Alternative zur herrschenden neoliberalen Globalisierung wollen, für gleiche soziale und politische Rechte eintreten und sich gegen Krieg als "Konfliktlösung" wenden. "Arbeiterkammer und ÖGB tragen zu diesem Prozess bei, weil sie sich zu diesen Grundwerten bekennen und Interesse daran haben, sich mit anderen sozialen Bewegungen auszutauschen", sagte ÖGB-Landessekretär Dr. Erich Gumplmaier.

Ein eigenes Zugangsforum unter dem Titel GewerkschafterInnen / BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen zwischen Standortwettbewerb und Solidarität" am Freitag, dem 4. Juni, ab 9 Uhr im Ursulinenhof soll BetriebsrätInnen und GewerkschafterInnen den Einstieg ins ASF erleichtern.

Weitere Veranstaltungen, die von AK und ÖGB angeboten werden, beschäftigen sich mit Migration und Rassismus oder der drohenden Privatisierung von Wasser, Bildung und öffentlichem Verkehr.

"Gerade die arbeitenden Menschen sind von der neoliberalen Globalisierung in vielfältiger Art und Weise betroffen", sagte AK-Präsident Johann Kalliauer. "Beim ASF setzen ÖGB und AK daher ein deutliches Zeichen dafür, dass es höchste Zeit für eine andere Politik ist."

Auf europäischer Ebene forderte Kalliauer eine aktive und koordinierte Wirtschaftspolitik, die auf stärkeres Wirtschaftswachstum und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit abzielt. Notwendig dafür seien eine Stärkung der Kaufkraft und transeuropäische Investitionsprogramme. Und um den fatalen Steuersenkungswettlauf nach unten zu stoppen, müsse die Besteuerung der Großkonzerne koordiniert und harmonisiert werden.

"Unser Ziel ist ein soziales Europa. Dazu ist es auch notwendig, dass öffentliche Dienstleistungen in ausreichendem Umfang und qualitativ hochwertig angeboten werden und dass ihre Privatisierung gestoppt bzw. verhindert wird - vom öffentlichen Verkehr und der Trinkwasserversorgung, den Bildungseinrichtungen bis zur Gesundheits-und Altersversorgung", so Kalliauer

Infos zu allen Veranstaltungen von ÖGB, Gewerkschaften und Arbeiter-kammer beim ASF finden Sie unter www.oegb.at/asf und unter www.arbeiterkammer.com.

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