Oxonitsch: "Stenzel soll bei VP-Staatssekretär Finz Druck für Infrastrukturinvestitionen in der Ostregion machen!"

Wien (SPW-K) - "Dass sich die VP-EU-Spitzenkandidatin Ursula
Stenzel und der für die Finanzierung zuständige Staatssekretär Alfred Finz gemeinsam hinsetzen, um über die Vernachlässigung des Raumes Wien zu lamentieren, entbehrt nicht einer gewissen Komik", reagierte heute der Chef des Wiener SPÖ-Rathausklubs, Christian Oxonitsch, auf eine Pressekonferenz der beiden VP-Politiker. "Ursula Stenzel ist aufgerufen, bei ihren VP-RegierungskollegInnen im Bund Druck für Infrastrukturinvestitionen in der Ostregion zu machen - mit Alfred Finz, der auch Wiener VP-Obmann ist, hat sie gleich den richtigen Ansprechpartner bei der Hand!" ****

Von Seiten der Stadt Wien seien jedenfalls alle Planungen betreffend den Ausbau leistungsstarker Verkehrsanbindungen längst fertig, betont Oxonitsch und verweist auf die Bemühungen um die Schaffung transeuropäischer Netze und einer Magistrale für Europa:
"Hier sind Investitionen in den Schienenverkehr, den Bau eines Güterterminals und des Zentralbahnhofs notwendig. Gleichzeitig muss man auch in die Straßeninfrastruktur investieren." Die Finanzierung könne man aber nicht Wien umhängen - "hier ist eindeutig der Bund gefordert!" Wien trete auch schon seit Jahren vehement für den Ausbau einer leistungsfähigen Zug- und Autobahnverbindung nach Bratislava ein. "Ein Problem dabei ist, dass die zuständigen Bundesminister im Halb-Jahres-Rhythmus wechseln!"

Die regionale Wiener Wirtschaftspolitik ziele auf die Entwicklung von leistungsstarken Wirtschaftsstrukturen, unterstrich Oxonitsch. "Und da bemüht sich Wien erfolgreich, mit grenzüberschreitenden Cluster-Initiativen eine Brückenkopf-Funktion zu übernehmen!" Die Positionierung Wiens in einem erweiterten Europa werde weiters auch im Entwurf des Strategieplans für die Stadt thematisiert: "Der vorliegende Entwurf umfasst eine nachhaltige Strategie für Wien auf allen Ebenen: Hätten sich die ÖVP-KollegInnen damit auseinandergesetzt, wäre ihnen wohl das Thema für ihre heutige Pressekonferenz abhanden gekommen!"

"Wenn sich die ÖVP-EU-Kandidatin dennoch Sorgen um die Infrastruktur im Wiener Raum macht, ist sie bei Infrastrukturminister Gorbach und Staatssekretär Finz jedenfalls an der richtigen Adresse", so Oxonitsch abschließend. (Schluss)

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