ARBÖ: Ferienreiseverordnung gehört ausgedehnt

Ausdehnung des Wochenend-Fahrverbotes auf kleinere Lkw

Wien (OTS) - Im Zuge der Begutachtung zum Entwurf der Ferienreiseverordnung 2004 fordert der ARBÖ eine Ausdehnung des Wochenend-Fahrverbotes auf Lkw unter 7,5 Tonnen Gesamtgewicht sowie auf alle gewerblich genutzten Kleintransporter unter 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Letzteres setzt voraus, dass ein eigenes Kennzeichen für den Gütertransport für gewerblichen Transport mit Kleintransportern eingeführt wird.

Wie im Vorblatt zum Entwurf der Ferienreiseverordnung 2004 als Ziel angeführt wird, sollen vor allem Staus auf den heimischen Verkehrswegen verhindert werden. Der Entwurf des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) berücksichtigt jedoch nicht, dass solche durch jene Konvois von unter 7,5 Tonnen Lastkraftwagen bewirkt werden, die Wochenende für Wochenende auf Österreichs Autobahnen und Schnellstrassen aus den benachbarten EU-Staaten im Transportverkehr unterwegs sind. Folgerichtig fordert der ARBÖ daher die Ausdehnung des Wochenend-Fahrverbotes auch auf diese kleinen Lkw.

Zusätzlich setzt sich der ARBÖ für eine Ausdehnung des Wochenend-Fahrverbotes auf den Transport von gefährlichen Gütern mit einer Wirksamkeit bereits ab Mitternacht von Freitag auf Samstag ein. Damit kann ein Mischverkehr von Personenkraftwagen (Urlauberreiseverkehr) und dem bisher bis 8 Uhr Früh an Samstagen erlaubten Transporten von gefährlichen Gütern vermieden werden.

Die Ferienreiseverordnung sollte sich nach Meinung des ARBÖ auch nicht nur auf die Sommerferien beziehen, sondern auch auf andere reiseintensive Zeiten wie Ostern, Pfingsten, Weihnachten und die Semesterferien

Eine Ausdehnung der Ferienreiseverordnung auch auf bestimmte Straßenzüge wie Rheintalautobahn A 14 und Arlberg Schnellstrasse S 16 erfolgen. Im Hinblick auf den Reiseverkehr nach Ungarn ebenso die A3 ab Knoten Guntramsdorf und die S31 im gesamten Verlauf erfassen .

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