14 Verkehrstote am Pfingstwochenende, um 8 mehr als im Vorjahr

7 Tote durch nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit; 4 getötete Motorradfahrer

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 22. Woche d. J., vom 24. Mai 2004 bis 31. Mai 2004 (einschl. Pfingstmontag) auf Grund der Berichte der Bundesgendarmerie und Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

22. Woche Zahl der Zahl der Anmerkung 24.5. - 31.5.2004 tödlichen Unfälle Verkehrstoten 2004 15 18 Im Vergleich 2003 19 21 Pfingstwochenende Zahl der Zahl der Anmerkung 28.5. - 31.5.2004 tödlichen Unfälle Verkehrstoten 2004 12 14 Pfingsten im Vergleich 2003 5 6 Pfingsten

Im Jahr 2002 sind am Pfingstwochenende von Freitag 00.00 Uhr bis Montag 24.00 Uhr 9 Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Im Jahr 2001 wurden 6 und im Jahr 2000 ebenfalls 14 Menschen tödlich verletzt. 1996 wurde mit nur 5 Verkehrstoten das günstigste Ergebnis seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1967) verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten in den bisher schlimmsten Jahren 45 Tote (1979) und 44 Tote (1984) am Pfingstwochenende beklagt werden.

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen des Pfingstwochenendes 2004 verloren 7 Pkw-Insassen (davon 5 Lenker), 4 Motorradlenker (davon einer ohne Helm) und 3 Radfahrer ihr Leben.

Nach Tagen aufgeschlüsselt ergibt sich folgendes Bild: Freitag (3 Tote), Samstag (4), Pfingstsonntag (4), Pfingstmontag (3)
Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser 12 tödlichen Verkehrsunfälle zu Pfingsten mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (6), Herzversagen (2), Vorrangverletzung (1), Überholen (1) und unbekannte Ursache (2) festgestellt werden.
Von den 3 Radfahrern (65, 78 und 89 Jahre) kamen 2 durch Herzversagen und einer durch Fremdverschulden ums Leben.
6 der 12 Unfälle waren Alleinunfälle.

Unter den 14 Verkehrstoten befinden sich 4 ausländische Staatsangehörige (3 Italiener uns 1 Deutscher).
Jugendliche Verursacher (18 bis 23) sind für den Tod von 6 Verkehrsteilnehmern verantwortlich. Unter den 14 Getöteten sind 6 über 60 Jahre.

Ein Pkw-Lenker wurde von einem nachkommenden Lkw-Lenker am Pannenstreifen getötet.

Verkehrstote nach Bundesländern

Woche davon am Pfingstwochenende Burgenland - - Kärnten - - Niederösterreich 6 3 Oberösterreich 4 4 Salzburg 3 2 Steiermark 1 1 Tirol 4 4 Vorarlberg - - Wien - - Österreich 18 14

Vom 1. Jänner bis zum 31. Mai dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 275 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende April), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 322 Menschen tödlich.

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