Swoboda verlangt Klarstellung von Regierung in Anti-Atompolitik

Stromleitungsbau in Slowakei "äußerst problematisch"

Wien (SK) Die österreichische Bundesregierung müsse sich überlegen, welche Haltung sie gegenüber der Slowakei und ihren Atomenergie-Plänen einnimmt, sagte der Spitzenkandidat der SPÖ für die EU-Wahl, Hannes Swoboda, am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Die österreichische Regierung muss sich entscheiden, ob sie den Kurs der Atomhardliner in der Slowakei ablehnt", so Swoboda. Davon betroffen sei auch die Frage des Stromleitungsbaus von Österreich in die Slowakei. Denn damit würde das Problem des Imports von Atomstrom virulent. ****

Zum Hintergrund: Verbund-Generaldirektor Hans Haider hat heute im Ö1-"Mittagsjournal" angekündigt, dass die Stromleitung in die Slowakei gebaut werde. Swoboda findet dies nun "äußerst problematisch", nachdem der slowakische Wirtschaftsminister jüngst die vereinbarte Stilllegung der beiden Reaktorblöcke in Bohunice in Frage gestellt hatte. Von österreichischer Seite werde eine Klarstellung des neu gewählten slowakischen Präsidenten erwartet, merkte Swoboda dazu an. (Schluss) wf

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