Stenzel: Debatte über künftige EU-Erweiterung verfrüht

Erst die Früchte der jüngsten EU-Erweiterung ernten

Wien, 29. Mai 2004 (ÖVP-PK) "Ich halte Stellungnahmen über die künftigen Erweiterungsphasen der EU für fehl am Platz und verfrüht", meinte heute, Samstag, die ÖVP-Spitzenkandidatin für die EU-Wahl Ursula Stenzel. "Die EU braucht nach der größten Erweiterung in der Geschichte nun Zeit, um den Erfolg dieser
Politik auch ernten zu können." ****

Um die EU herum müsse es einen Gürtel der Stabilität und Sicherheit geben. "Dieser kann gewährleistet werden durch eine Politik der guten Nachbarschaft, damit diese Länder sich an die Werte und Standards der EU anpassen können", so Stenzel. "Verantwortung für Österreich zu tragen heißt, die Früchte der letzten Erweiterungswelle zu ernten und dazu müssen sie reifen."

Balkan ist kein Paket

"Der Balkan ist kein Paket", stellte Stenzel klar. Dem grünen Spitzenkandidaten Voggenhuber gehe es offensichtlich darum, einen baldigen Beitritt Kroatiens zu verhindern. "Denn wenn Kroatien auf Bosnien-Herzegowina und Serbien-Montenegro warten müsste, dann müsste es lange warten. Eine Paketlösung für den Balkan ist unrealistisch", so Stenzel abschließend.

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