Brinek: Uni-Mittel nicht nach Gießkannenprinzip vergeben

Schwerpunkt liegt auf tatsächlichen Bedürfnissen . Drohungen von WU-Nowotny nicht nachvollziehbar

Wien, 29. Mai 2004 (ÖVP-PK) "Wir nehmen die Sorgen der Universitäten ernst", so ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Gertrude Brinek heute, Samstag. "In den vergangen Jahren erfolgten unter Führung von SP-Ministern viele Investitionen nach dem Gießkannenprinzip. So blieben dringende Anliegen der Universitäten gänzlich unberücksichtigt wie beispielsweise die Sanierung des Chemie-Gebäudes in Innsbruck." ****

Brinek betonte, dass es wichtig sei, nicht wie früher üblich Förderungen undifferenziert über alle Universitäten zu gießen, sondern dort wo es notwendig ist und aufgrund der
Schwerpunktsetzung der Universität sinnvoll erscheine, ausreichend Mittel zur Verfügung zu stellen. "Abgestimmt auf Schwerpunktbildung und Profilentwicklung wird gemeinsam mit den Universitäten ein Bauplan entwickelt, bereits jetzt werden Sondermittel für Forschungsinfrastruktur und für Vorziehprofessuren entsprechend vergeben", so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.

"Angesichts der Tatsache, dass der WU heuer 16 Prozent mehr Budgetmittel zur Verfügung stehen als 2003, sind die von Nowotny angedrohten Einsparungsmaßnahmen an der WU nicht nachvollziehbar", so Brinek. Der WU blieben heuer nach Abzug von Ausgaben wie Mieten, die bisher vom Bund getragen wurden, mit insgesamt 61 Millionen
Euro rund neun Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. "Offensichtlich hat der ehemalige SPÖ-Wissenschaftssprecher das neue Denken an den Universitäten noch nicht nachvollzogen. Die Universitäten erhalten ein Globalbudget, die interne Aufteilung der Mittel ist Aufgabe der Universitäten selbst", hielt Brinek fest. Nowotny solle daher - anstatt wie früher üblich laute Kritik am Minoritenplatz zu üben, in der Meinung, dadurch noch mehr Geld zu bekommen - besser an der Wirtschaftsuniversität eine konstruktive Diskussion über die Aufteilung der Budgetmittel führen, meinte die ÖVP-Wissenschaftssprecherin abschliessend.

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