Onodi: Generalsanierung des Schülerheims der Berufsschule St. Pölten

Landtag beschließt kommende Woche die Finanzierung

St. Pölten (SPI) - Bereits Anfang Mai wurde vom Land Niederösterreich der Ausbau und die grundsätzliche Finanzierung für die Generalsanierung des Schülerheims der Landesberufsschule St. Pölten beschlossen. Über 25 Jahre ist das Schülerheim der Landesberufsschule St. Pölten nun alt - durch die häufige Überbelegung sind die Abwohnungserscheinungen besonders stark. Auch Fassade und Fenster entsprechen nicht mehr modernen Standards, ebenso wenig wie Küche, Freizeitbereich, Haustechnik oder Brandschutzeinrichtungen - eine grundlegende Sanierung ist daher dringend notwendig. "Auf Grund der nun, nach der Ausschreibung von 80% der Gewerken, vorliegenden genauen Kostenschätzung ist die Aufstockung der Finanzierung von 4,72 Millionen Euro auf 5,75 Millionen Euro (Preisbasis 11/1998) notwendig. Die erhöhten Kosten ergeben sich vor allem durch die Notwendigkeit des Küchenzubaus, die dringend erforderlichen Flächen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung sowie entsprechende Be- und Entlüftungsanlagen in den Schülerzimmern. Eine adäquate Ausstattung des Schülerheims, in dem die jungen Menschen ja jedes Jahr mehrere Wochen verbringen, ist ein wesentlicher Punkt auch in der Qualität der Ausbildung", so LHStv. Heidmaria Onodi.****

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich nach der Valorisierung und den anfallenden Grundkosten auf insgesamt 6.452.139,48 Euro auf Preisbasis 1/2004. Die Beschlussfassung über die Sonderfinanzierung soll in der nächsten Landtagssitzung am kommenden Donnerstag fallen. Einem Baubeginn mit Anfang Juni stünde somit nichts mehr im Wege. "Rund 1.450 Schüler besuchen die Berufsschule jedes Jahr und erhalten unter anderen in den Berufen DrogistIn , BuchbinderIn, EDV-Kaufmann/frau, FriseurIn, KosmetikerIn aber auch in Chemie- und Medienberufen das notwendige Rüstzeug für die Praxis. Die gute Qualität der Berufsschulen in unserem Land ist neben der Ausbildung in den Betrieben eine der Säulen der guten Qualifikation der heimischen FacharbeiterInnen. Die guten Fachkräfte wiederum sind es, die für die Qualität des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich bürgen", so Onodi abschließend.
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