Blecha: Trotz Einmalzahlung weniger Pension

PVÖ-Präsident fordert höhere Anpassung und Negativsteuer für Pensionisten

Wien (SK) "Auch wenn jetzt die 0,5-prozentige Einmalzahlung für Pensionen bis 780 Euro ausbezahlt wird, kann dies nicht über die Pensionskürzungen hinwegtäuschen", klärte heute, Samstag, der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), Karl Blecha auf. ****

"Da es sich um eine Einmalzahlung handelt, wird die Kürzung nur heuer kompensiert, nächstes Jahr gibt's nichts mehr und daher schlägt die Kürzung wieder voll durch. Dazu kommt die zweite Tranche der Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages um weitere 0,5 Prozent, womit es zu weiteren Kürzungen kommen wird", so Blecha gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Der Pensionistenverbands-Präsident fordert nun konkrete Verhandlungen der Regierung mit den Seniorenvertretern um "das System des jahrelangen Pensionskürzens zu beenden".

Im Detail fordert Blecha eine höhere Anpassung, um den ersatzlos gestrichen Wertausgleich, die nur für ein Jahr geltende Einmalzahlung und die nicht in voller Höhe abgegoltene Teuerung sowie das Auslassen der Anpassung für Neupensionisten doch noch auszugleichen. Weiters fordert der Seniorenvertreter die Einbeziehung der Pensionisten in die Negativsteuer.

"Es ist völlig unverständlich und skandalös, dass Pensionisten von dieser Steuerregel ausgeschlossen sind. Die Pensionisten werden zwar immer belastet, aber nicht entlastet", kritisiert Blecha. Er schlägt daher vor, dass Pensionisten, die keine Steuer zahlen, eine Gutschrift auf ihre einbezahlten Krankenversicherungsbeiträge erhalten und jenen 1,8 Millionen Arbeitnehmern gleichgestellt werden, die ebenfalls keine Steuer zahlen müssen. (Schluss) wf/mm

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