ARBÖ: Geduldspiel Stau

Pfingstreiseverkehr sorgt für Wartezeiten und Unfälle in ganz Österreich

"Früh aufstehen war kein Garant für eine staufreie Fahrt, sondern brachte höchstens Schadensbegrenzung", fasst Gerald Schneider vom ARBÖ-Informationsdienst die Ereignisse des Reiseverkehrs am Samstag Vormittag des Pfingstwochenendes zusammen. Bereits in den frühen Morgenstunden, gegen 5 Uhr, wälzten sich kilometerlange Autokolonnen beispielsweise über die A10, Tauernautobahn. Richtung Slowenien hieß es vor dem Tauerntunnel dann für viele, eine unfreiwillige Rast einzulegen, da der Verkehr zwischen Zederhaus und Flachauwinkl nur noch blockweise abgefertigt wurde. Wartezeiten von etwa 2 ½ Stunden mussten bei einer Staulänge von 12 Kilometern in Kauf genommen werden. Auch in Kärnten vor dem Oswaldibergtunnel und auf Höhe Kremsbrücke musste infolge Überlastung mit Stau gerechnet werden.

Unfälle verschärften die Verkehrssituation=

Für eine zusätzliche Geduldsprobe sorgten Unfälle im Zuge des Urlauberverkehrs. Auf der A2, Südautobahn, kam es in Fahrtrichtung Klagenfurt zwischen Gleisdorf-West und Graz-Ost gegen 6 Uhr Früh zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, der rasch für Stau sorgte, da für die Bergungsarbeiten zwei Fahrstreifen gesperrt werden mussten. Auch auf der A9, Phyrnautobahn, zwischen Treglwang und Kalwang kam es zu Behinderungen als unmittelbare Folge eines Unfalls. Umfangreiche Stauungen blieben hier jedoch glücklicherweise aus.

Kühler Kopf auch bei hitzigem Gemüt=

"Für Autofahrer ohne Klimaanlage sind Staus besonders belastend", weiß ARBÖ-Experte Gerald Schneider auch um gesundheitliche Aspekte des Autofahrens Bescheid. Heizt sich der Auto-Innenraum an heißen Sonnentagen rasch auf, wird der Kreislauf der Insassen zusätzlich belastet. Bei Frühtemperaturen um 8 Grad und Tageshöchstwerten von etwa 20 Grad Celsius gestaltete sich der Stau zumindest nicht akut Kreislauf strapazierend.

(Fortsetzung möglich)

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