Sozialplan für ONE Mitarbeiter unterzeichnet

- Sozialplan umfasst etwa 170 Mitarbeiter - Zusätzliche finanzielle Zuwendungen aus Härtefonds

Wien (OTS) - Im Zuge der Umsetzung der neuen ONE Organisationsstruktur ist nun die Kündigung von etwa 170 Mitarbeitern statt der angekündigten maximal 225 Vollzeitstellen notwendig. Für die betroffenen Mitarbeiter wurden ein umfassender Sozialplan ausgearbeitet sowie ein Härtefonds eingerichtet.

Wie Mitte Mai angekündigt, überarbeitete ONE in den letzten Wochen die Organisationsstruktur vor dem Hintergrund der verschärften Wettbewerbssituation. Damit verbunden war die Meldung einer Personalreduktion um 225 Vollzeitstellen beim AMS. Diese Zahl berücksichtigt auch neue Karenzen, bereits vorher vereinbarte Beendigungen von Dienstverhältnissen und Mitarbeiter im Bereich IT-Operations, für die derzeit ein Outsourcing-Projekt evaluiert wird. Daher kann die Zahl der Kündigungen auf etwa 170 Mitarbeiter reduziert werden. Zur Milderung sozialer und wirtschaftlicher Nachteile für Betroffene wurden über den gesetzlichen Rahmen hinaus individuelle Einmalzahlungen in einer gestern zwischen Vertretern des Betriebsrats und der Geschäftsführung unterzeichneten Betriebsvereinbarung festgelegt. "Wir haben uns bemüht, die Zeit der Ungewissheit für alle Mitarbeiter so kurz wie möglich zu halten und den Betroffenen unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen persönlichen Situation eine finanzielle Unterstützung auf ihren Weg in eine neue berufliche Zukunft mitzugeben", erläutert Jørgen Bang-Jensen, CEO von ONE. Von der Reduktion nicht betroffen sind die ONE Servicebereiche Call Center und die Direktvertriebsstellen ONE Worlds. Bereits 2003 hat das Unternehmen in einem ersten Schritt die Bereiche Netzwerkaufbau und -betrieb an Alcatel als externen Partner ausgelagert.

Umfassender Sozialplan mit individuellen finanziellen Zuwendungen

Neben den gesetzlichen Ansprüchen bekommen alle von Kündigungen betroffenen Mitarbeiter eine Einmalzahlung im Rahmen ihrer individuellen Ansprüche aus dem Sozialplan. Die Summe der Sozialplanleistungen entspricht im Schnitt etwa drei Monatsgehältern. Bei dem eigens entwickelten Punktesystem kommen folgende Parameter mit unterschiedlicher Gewichtung zum Tragen:

  • Dienstzugehörigkeit
  • Alter
  • Geschlecht: Unter Berücksichtigung der allgemeinen Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt.
  • Erfolgsbeteiligung an Betriebsergebnissen: Prozentuelle Minderung der Sozialplan-Leistungen für Mitarbeiter, die entsprechende Beträge erhalten haben.

Härtefonds durch Gehaltsverzicht des Managements

Für betroffene Mitarbeiter mit besonderem privatem Umfeld wurde außerdem ein Härtefonds eingerichtet, der großteils durch prozentuellen Gehaltsverzicht des ONE Managements finanziert wird. Auch hier kommt ein eigens erarbeitetes Punktesystem zur Anwendung. Er unterstützt Mitarbeiter bis zu einem festgelegten Jahresbruttogehalt mit einem oder mehreren unterhaltspflichtigen Kindern, Alleinverdiener oder -erzieher und berücksichtigt schwere Krankheit oder Behinderung des Mitarbeiters beziehungsweise eines im selben Haushalt zu Versorgenden.

ONE facts & figures

Das Kommunikationsunternehmen ONE (ONE GmbH) startete im Oktober 1998 als Österreichs einziger Mobilfunkanbieter mit bundesweiter GSM 1800-Qualität. Ende März 2004 zählt ONE rund 1.200 Mitarbeiter (knapp etwa 1.100 Vollzeitstellen) und rund 1,8 Millionen Kunden (1,5 Mio. Mobilfunk-, 145.000 Festnetz- und 150.000 Internet-Kunden). ONE ist der einzige österreichische Mobilfunkbetreiber, der HSCSD (ONE High Speed), GPRS und UMTS im Angebot hat. Am 1. Juli 2003 startete das Unternehmen mit ONE WLAN und dem dichtesten Hotspot-Netz Österreichs aus einer Hand. ONE legt seine Schwerpunkte auf Service, Produktentwicklung und Benutzerfreundlichkeit und bietet seinen Kunden mit ONE Smile eine innovative und leicht zu bedienende Handyoberfläche. Der Rechnungslegungsprozess wurde im Oktober 2003 gemäß den Anforderungen der ISO 9001:2000 zertifiziert. ONE verfügt über eine Netzabdeckung von 98 %. Der Umsatz betrug im Jahr 2003 rund Euro 664 Mio. Bis Ende 2003 investierte das Unternehmen insgesamt Euro 1,74 Mrd. Eigentümer von ONE sind die deutsche E.ON (50,10 %), die norwegische Telenor (17,45 %), die französische Orange (17,45 %) und die dänische TDC (15 %).

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