"tipp - Die Kulturwoche" am 30. Mai im ORF: Chers Bühnenabschied

Wien (OTS) - Eine Goya-Ausstellung im Leopold Museum in Wien und
der Bühnenabschied von Popdiva Cher sind nur einige Themen von "tipp - Die Kulturwoche" am Sonntag, dem 30. Mai 2004, um 10.30 Uhr in ORF 2.

Maler des Schreckens: Die faszinierende Bilderwelt von Francisco de Goya im Leopold Museum in Wien

Er war reich, berühmt und maßlos ehrgeizig: Der spanische Maler Francisco de Goya. Ein Zerrissener zwischen Aufklärung und Inquisition, zwischen Konvention und Rebellion. Goya - ein genauer Beobachter menschlicher Schwächen und Abgründe. Nie zuvor hat es ein Maler gewagt, die Herrschenden so respektlos ins Bild zu rücken. Berühmt geworden ist Goya aber auch als Chronist seiner Zeit. In seinem grafischen Werk dokumentiert er die Korruption der spanischen Gesellschaft, die Gräueltaten der katholischen Kirche und den Schrecken der napoleonischen Kriege. Das Wiener Leopold Museum zeigt die berühmtesten grafischen Zyklen "Los Caprochos" und "Los Desastres de la Guerra".

Popqueen mit vielen Gesichtern: Cher kommt auf ihrer Abschiedstournee nach Wien

Musiklegende, Rockerin, Regisseurin, Broadwaystar und Oscar-Preisträgerin: Cher steht seit 40 Jahren im Rampenlicht und scheint doch nie zu altern. Ihr Körper gehört zu ihrer Werbestrategie. Offen spricht sie über ihre Schönheitsoperationen und präsentiert sich als weibliches Chamäleon der Popgeschichte: Ob mit hüftlangen schwarzen Locken oder weißblondem Pagenkopf, ihr Kunstkörper sorgt immer für Schlagzeilen und Skandale. Cherilyn La Piere Sarkisian, wie Cher mit bürgerlichen Namen heißt, gründete mit Salvatore "Sonny" Bono das Gesangsduo "Sonny und Cher" und landete 1965 den Welthit "I Got You, Babe". Die beiden wurden zu Hippie-Idolen der sechziger Jahre. In den Siebzigern machte Cher vor allem durch ihre zahlreichen Affären und ihren modischen Extravaganzen auf sich aufmerksam. Für den Film "Mondsüchtig" erhielt sie einen Oscar als beste Darstellerin und auch als Sängerin präsentiert sie sich nach wie vor auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. "tipp - Die Kulturwoche" bringt ein Exklusivinterview mit dem wandlungsfähigen Weltstar.

Regielegende mit Charisma: Peter Zadek zeigt seine Berliner "Peer Gynt"-Inszenierung bei den Wiener Festwochen

"Peer, Du lügst, Du lügst!", beginnt Henrik Ibsen sein dramatisches Gedicht "Peer Gynt". Ibsens Welten - und Menschendrama stand jahrelang ganz oben auf der Wunschliste von Regiemeister Peter Zadek. Er identifiziert sich, wie er ganz offen eingesteht, "sehr" mit der Figur des Peer Gynt. "Irgendwann im Leben, das merke ich ja auch, fängt man an zu ernten, was man so im Leben gemacht hat." Eine fantasievolle Selbstsuche eines ewig Getriebenen. In der umstrittenen Inszenierung spielt Uwe Bohm Peer Gynt als "wilden deutschen Knaben", als intelligenten Volksschauspieler. Premiere ist am 5. Juni im Theater an der Wien.

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