Kärnten weiter initiativ als Preisbrecher für Billig-Treibstoffe

LH Haider: Länder und Bund sollen ebenfalls der Kärntner Notwehraktion im Interesse der Pendler folgen

Klagenfurt (LPD) - Das Land Kärnten ist erfolgreicher
Preisdrücker bei Diesel-Treibstoff. Die Inbetriebnahme der Betriebstankstelle beim Straßenbauamt Klagenfurt im vergangenen April und damit der Start der Billigdiesel-Aktion haben eine sehr positive Reaktion bei der Bevölkerung bewirkt, daher werde die Aktion ausgeweitet, bekräftigte heute Landeshauptmann Jörg Haider. Heute wird er die Betriebstanksstelle in Hermagor eröffnen, weitere Betriebstankstellen, die ebenfalls für die Allgemeinheit geöffnet werden, wird es in Greifenburg und in Zauchen bei Villach geben.

"Durch die Billigdiesel-Aktion des Landes können sich die Kärntnerinnen und Kärntner sehr viel ersparen", betonte der Landeshauptmann. Bei einer Tankfüllung von rund 50 Liter mache die Ersparnis sieben Euro aus. Der enorm hohe Preis durch die Kooperation der Ölmultis sei inakzeptabel, so Haider. Diese würden schamlos in die Taschen der Bevölkerung greifen und riesige Gewinne schreiben. Es würde sich einiges positiv für die Autofahrer bzw. betroffenen Familien verändern, wenn auch andere Bundesländer und der Bund der "Notwehraktion" folgen und ihre Betriebstankstellen ebenfalls für die Allgemeinheit öffnen würden, appellierte der Landeshauptmann.

Es sei auch denkbar, die Aktion in Kärnten auszuweiten und auch den Benzin verbilligt abzugeben. Es würden derzeit Gespräche mit einer großen Treibstofffirma geführt, um kärntenweit eine Verbesserung zu erreichen. "Wir machen Wettbewerb und es wird reagiert", sagte Haider. Die Aktion sei gut für alle, die ihr Auto brauchen, insbesondere für die vielen Pendler. Er verstehe die Sorgen der Tankstellenpächter, die ihm auch leid tun, so Haider. Doch Kärnten wolle sich wehren und sei interessiert an einem akzeptablen Preisniveau und einer finanziellen Entlastung der vom hohen Treibstoffpreis negativ betroffenen Familien.
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