Rossmann: Raucherzimmer verleiten Schüler zum Rauchen

Schulgemeinschaftsausschüsse sollen Hausordnungen überdenken

Wien, 2004-05-28 (fpd) - Die freiheitliche Bildungssprecherin Mares Rossmann fordert aufgrund der dramatischen Ergebnisse einer neuen Raucherstatistik, laut der jeder fünfte Dreizehnjährige und bereits 44 Prozent der 15-Jährigen regelmäßig zur Zigarette greifen, die Raucherplätze und Raucherzimmer an den Schulen zu überdenken. ******

"Gerade für Jugendliche in diesem Alter ist es noch oft sehr "cool" mit der Zigarette in der Hand die Pause zu verbringen", so die freiheitliche Abgeordnete. Raucherzimmer können für Jugendliche vielfach der Einstieg in ein Leben mit dem "Glimmstengel" sein. "Wenn die Freunde aus der "Clique" in der Pause rauchen gehen, so wollen Einige nicht als Außenseiter dastehen. Besteht aber erst gar nicht die Möglichkeit dazu, so ist der Zugang zum Rauchen zumindest schon einmal erschwert", gibt sich die freiheitliche Abgeordnete überzeugt. Die Schulen sollten mit Vorbildwirkung an diese Problematik herangehen und auch die Anti-Raucherkampagnen intensivieren. "Hier wäre sicherlich ein Überdenken der Problematik des Nikotinkonsums und des Nikotinmissbrauchs an Schulen durch die Schulgemeinschaftsausschüsse im Hinblick auf die Verhaltensvereinbarungen und den damit verbundenen Hausordnungen angebracht. Die extrem hohe Anzahl von Jugendlichen die regelmäßig zur Zigarette greifen sollte ein Umdenken an den Schulen bewirken", so Rossmann abschließend

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