Tabaktrafikanten bieten Mithilfe beim Jugendschutz an

Bis 2007 werden Zigarettenautomaten für Jugendliche gesperrt

Wien (PWK780) - "Jugendliche sind nicht unsere Zielgruppe", stellt Komm.Rat Peter Trinkl, Obmann des Bundesgremium der Tabaktrafikanten klar. "Es waren daher wir, die den Umstieg auf Bankomatkarten mit Altersinformation und die Sperrung der Zigarettenautomaten für Jugendliche initiiert haben." Ab dem 1. 1. 2007 sollen alle frei zugänglichen Automaten eine Bankomatkarte lesen und erkennen, ob der Inhaber mindestens 16 Jahre alt ist oder nicht. Nur bei älteren Inhabern wird der Automat entriegelt, die Ware kann dann mit Bargeld oder Karte bezahlt werden. Die Umrüstung von Tausenden Automaten und der Austausch von Millionen Bankomatkarten ist eine große Investition und erfordert Zeit bis 2007.

Trinkl bietet die Mithilfe der Trafikanten bei der Weiterentwicklung des Jugendschutzes an: "Ich kann mir auch andere Beschränkungen etwa beim Verkauf von Gasflaschen an Jugendliche vorstellen. Wir Trafikanten wollen unsere Verantwortung wahrnehmen. Allerdings sollten nicht nur wir, sondern endlich auch Eltern, Schulen und andere Institutionen in die Pflicht genommen werden." (RH)

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