Trammer: Frauenmorde im Namen der Ehre - Türkei verstößt gegen Grundwerte der EU!

Wiener SPÖ stärkt mit falscher Integrationspolitik die Abhängigkeit eingewanderter Frauen

Wien, 2004-05-28 (fpd) – Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte heute die Wiener Landessprecherin der Initiative Freiheitlicher Frauen (iFF), Stadträtin Karin Landauer, die Spitzenkandidatin der Wiener FPÖ für die EU-Wahl, LAbg. Heike Trammer. ****

Trammer ging dabei mit dem Beitrittswerber Türkei aus frauenpolitischer Sicht hart ins Gericht. „Die Europäische Union hat sich sehr weit hinausgelehnt und einen Beitritt der Türkei sehr wahrscheinlich gemacht, und das obwohl dort regelmäßig Menschenrechte verletzt werden. Noch immer wird aus muslimischem Fundamentalismus unkritischer Gehorsam von Frauen gefordert. Frauenmorde im Namen der Ehre sind in der Türkei an der Tagesordnung, wie eine ORF-Dokumentation im „Weltjournal“ dramatisch gezeigt hat. Die Zeiten wo eine Frau behandelt wird wie die Kuh auf dem Dorfviehmarkt, müssen auch in der Türkei vorbei sein. Frauenrechte sind Menschenrechte und dagegen wird in der Türkei verstoßen. Was in der Türkei passiert, stimmt nicht mit den Grundwerten der EU wie Rechtsstaatlichkeit, Toleranz und Pluralismus überein. In Europa dürfen antidemokratische Ideologien keinen Platz haben“, erklärte Trammer.

Scharfe Kritik übte die FP-Kandidatin auch an der falschen Integrationspolitik der Wiener SPÖ-Stadtregierung. „Anstatt die eingewanderten Frauen aus dem islamischen Raum mit unseren Lebensweisen und Gebräuchen vertraut zu machen, ihnen die Sprache zu lehren, stärkt man mit einer falschen Subventionspolitik die Abhängigkeit von den Männern. Damit wird eine Zweiklassengesellschaft geschaffen, wo ausschließlich die sozialistische Karriereförderung der eigenen Frauen betrieben wird“.

Trammer forderte in diesem Zusammenhang einen sofortigen Kurswechsel bei der Wiener Integrationspolitik. „Die religiöse und gesellschaftspolitische Norm der Muslime unterstützt die wirtschaftliche Abhängigkeit der Frauen von den Männern. Dies darf keine wie auch immer geartete Unterstützung durch die Wiener SPÖ-Stadtregierung finden. Angesichts einer massiven Einwanderungswelle von Menschen islamischen Bekenntnisses nach Europa ist es berechtigt, dem Geltungsanspruch der Menschenrechte Rechnung zu tragen. Traditionen sterben schwer, sagen Entwicklungsexperten. Daher ist nicht zu erwarten, dass sich die Verhaltensmuster in der Türkei durch einen EU-Beitritt rasch ändern würden“, so Trammer abschließend. (Schluss) lb

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