Toifl appelliert an Kandidaten für neues EU-Parlament: KMU-Politik muss Vorrang haben

Mit der Wahl zum Europäischen Parlament kann jeder Unternehmer ein Zeichen setzen

Wien (PWK377) - Zwei Wochen vor den Wahlen zum Europaparlament am 13. Juni stellt Georg Toifl, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk und Vizepräsident von UEAPME (Europäischer Dachverband des Handwerks und Klein- und Mittelbetrieben), heute, Freitag, klar, dass KMU-Politik für unser neues Europäisches Parlament (EP) Priorität haben muss.

"99 Prozent aller Unternehmen in der EU sind kleinstrukturiert und tragen immens zu Wohlstand und Beschäftigung in einer Union von 470 Millionen Einwohnern bei", so Toifl. Aufgrund dieser Tatsache hat UEAPME eine "To-Do-Liste" an die Kandidaten für das zukünftige EP verfasst. Darunter findet sich die Forderung nach einer Finalisierung des Binnenmarktes genauso wieder wie die Aufhebung von Barrieren für den Mittelstand, speziell im Bereich eines unbürokratischen einheitlichen Steuersystems.

"Es ist die Hauptaufgabe unserer gewählten Vertreter, die bestmöglichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere mittelständisch strukturierte Wirtschaft zu schaffen", so Toifl weiter. Dazu gehört vor allem die Vermeidung von zusätzlichen bürokratischen Verpflichtungen im Sinne von exzessiven Sozial- und Umweltauflagen.

Nur die Förderung der lokalen KMUs, die bekanntlich Hauptarbeitgeber für Europas Bevölkerung sind, gewährleistet Europas Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand in einer vergrößerten EU-25. "Deshalb ist es auch wichtig, dass wir als österreichische Gewerbe-und Handwerksbetriebe mit einer hohen Wahlbeteiligung ein Signal für das Europäische Parlament setzen, zumal unsere gewählten Vertreter entscheidend in der Schaffung für wirtschaftliche Rahmenbedingungen mitbestimmen", so Vizepräsident Toifl abschließend. (Ne)

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