Bartenstein: Österreichs Position im Lissabon-Prozess ist gut!

Eröffnung der 32. Volkswirtschaftlichen Tagung der OeNB

Wien (OTS/BMWA) - Bundesminister Dr. Martin Bartenstein sprach
sich heute bei seiner Eröffnungsrede der 32. Volkswirtschaftlichen Tagung der OeNB für mehr Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und eine massive Deregulierung im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit Europas aus. Die diesjährige Tagung stand unter dem Motto "Wachstum und Stabilität in der EU: Perspektiven der Agenda von Lissabon".

Trotz des schwachen Wirtschaftswachstums in Europa ist es Österreich in den letzten Jahren gelungen, wesentliche Erfolge im Hinblick auf den Lissabon-Prozess zu erzielen.

So wurde z.B. die im Lissabon-Prozess bis zum Jahr 2010 vorgegebene Beschäftigungsquote von 70 % von Österreich bereits 2003 fast erreicht (69,2 %). Das Stockholmer Ziel für 2005 von 67 % konnte bereits in den letzten Jahren übertroffen werden. Österreich liegt damit deutlich über dem Durchschnitt der EU-25 (2003: 62,9 %) und auch über dem der EU-15 (2003: 64,3 %).

Im Bereich der Frauenbeschäftigung hat Österreich bereits 2001 sowohl das Stockholmer Ziel für 2005 (57 %) als auch jenes von Lissabon für 2010 (60 %) übertroffen und liegt 2003 bei 62,8 % (EU-25 2003: 55,0 %).

Um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken und auch die Beschäftigungsquoten - insbesondere jene der älteren Arbeitnehmer -zu erhöhen, forderte der Wirtschafts- und Arbeitsminister mehr Flexibilisierung am Arbeitsmarkt. Europa sei in vielen Bereichen überreguliert. Eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas setze daher weitere Deregulierungsmaßnahmen voraus. Durch konsequente Maßnahmen in diese Richtung könne das Risiko einer Entindustrialisierung Europas abgewendet und Europa zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum ausgebaut werden, schloss der Wirtschaftsminister.

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