Flemming: Wir Senioren der Zukunft sind verantwortungsbewusst, kühn und unbequem!

Wien, 20. Mai 2004 (ÖVP-PK) "Die Senioren der Zukunft werden verantwortungsbewusst, kühn und unbequem sein" - Unter diesem Motto steht eine Tagung der Europäischen Senioren Union, die heute und morgen in Wien stattfindet. Die stellvertretende Seniorenbundobfrau Dr. Marilies Flemming wird in Zukunft gemeinsam mit dem Generalsekretär des Seniorenbundes, Dr. Heinz Becker, Österreich im Vorstand dieser Teilorganisation der Europäischen Volkspartei vertreten. Die Arbeit der Europäischen Seniorenunion (ESU) steht unter der Prämisse "Was können die Älteren für die Gesellschaft tun?" und nicht nur unter dem Gesichtspunkt, was die Gesellschaft für die Älteren tun kann. "In dieser Hinsicht setzen sich die Senioren Europas für gleiche Chancen und Mitwirkungsrechte für Jung und Alt, für Frauen und Männer, in Familie, Beruf, Gesellschaft und Politik, ohne jede Diskriminierung und ohne jede starre
Altersgrenze ein", betonte Flemming. ****

"Wir wollen, dass die vorhandenen Erfahrungen und Fähigkeiten der älteren Mitbürger in der Gesellschaft wahrgenommen und genutzt werden. Unser Wissen, unsere Erfahrungen und Fähigkeiten sollen nicht nur zum eigenen Wohlbefinden, sondern auch zum Nutzen der ganzen Gesellschaft eingebracht werden", so Flemming weiter. Thematischer Schwerpunkt der Arbeit der ESU ist vor allem auch,
dass die Senioren selbst bestimmt ihre dritte und vierte
Lebensphase vorbereiten und leben können. "Wir wollen verantwortungsbewusst mit dazu beitragen, die Zukunft unserer Heimatländer und die Europas zu gestalten", unterstrich Flemming.

Die ESU begrüßt die Verlängerung der Lebenserwartung in Europa, bedauert aber gleichzeitig auch den Rückgang der Geburten in Europa. "Deshalb sollten wir eigentlich nicht von einer 'Überalterung', sondern vielmehr von einer 'Unterjüngerung' der Gesellschaft reden", meinte die ÖVP-Europaabgeordnete.

Von diesem Hintergrund bekennen sich die in Wien versammelten Mitglieder des Vorstandes der Europäischen Senioren Union aus 19 europäischen Ländern zu den Grundsätzen der Bewahrung von Ehe und Familie, der optimalen medizinischen Versorgung für alle Altersgruppen ohne jede Altersbegrenzung, sowie für eine hohe Qualität der Pflege und für einen würdigen Umgang mit pflegebedürftigen und behinderten Menschen. Gefordert wird auch eine verantwortungsbewusste Sterbebegleitung und Beachtung der Menschenwürde bis zum letzten Atemzug, sowie eine Erziehung und Bildung, die sich an religiösen und ethischen Grundwerten orientiert.

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Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED Pressestelle,
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