Karas: Europa benötigt einen respektvollen, solidarischen und ehrlichen Umgang miteinander

Appell für politisches Engagement bei der Laien-Tagung "Christen auf dem Bauplatz Europa" in Wien

Wien, 20. Mai 2004 (ÖVP-PK) "Alle Christen sind aufgerufen, die Zukunft Europas verstärkt mitzugestalten. Machen wir die Europäische Union zum Projekt der Bürgerinnen und Bürger Europas und wieder zum Projekt der Christen", sagte heute, Donnerstag, der Europaparlamentarier Mag. Othmar Karas anlässlich der Tagung "Christen auf dem Bauplatz Europa" in der Wirtschaftskammer Österreich in Wien. ****

"Wenn wir ein christliches Europa bauen wollen, müssen wir entschlossen Widerstand gegen Egoismus, Nationalismus und Terrorismus leisten. Wir müssen aber ebenso bereit sein, ehrliche Informationen über die Aufgaben, Erfolge und Ziele der EU zu geben und zu akzeptieren", verlangte Karas im Vorfeld des Mitteleuropäischen Katholikentages und der Wallfahrt der Völker nach Mariazell.

Wesentlich sei auch die Bereitschaft Mitverantwortung zu
tragen, und dies in einem respektvollen Umgang miteinander und mit einem hohen Maß an gegenseitiger Solidarität zu tun. "Ich fordere ein verstärktes politisches Engagement der Laien in unserem gemeinsamen Europa. Eine selbstbewusste, konkrete und engagierte Teilnahme am Meinungs- und Entscheidungsprozeß aller Bürgerinnen und Bürger, vor allem aber auch der Christen, ist notwendig, um die EU transparenter, demokratischer und bürgernäher zu machen", so Karas weiter.

Der Wirtschafts- und Währungssprecher der Europäischen Volkspartei forderte erneut ein, dass die EU ihre Verantwortung in der Welt wahrnehmen solle. Dabei müsse vor allem auch der interreligiöse Dialog forciert werden. "Es kann uns allen aber auch nicht schaden, das innerkirchliche Gespräch über Europa zu intensivieren. Das Europa der Zukunft braucht ein neues
Miteinander. Christen können dafür einen ganz wichtigen Beitrag leisten", betonte Karas abschließend.

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