VP-Penzing: ÖVP Penzing hilft Flüchtlingen in der Stadt des Kindes

Wiener Stadtverwaltung muss Anrainer besser informieren

Seit 1. Mai 2004 werden tschetschenische Flüchtlingsfamilien in der Stadt des Kindes im Auhof notdürftig untergebracht. Bis Ende Juli soll entschieden werden, wo sie dann für längere Zeit Unterkunft finden.

Franz E. Lerch, Klubobmann der ÖVP Penzing und die zuständige Hadersdorfer ÖVP-Bezirksrätin Christa Pfaffl, waren damals sofort vor Ort und informierten die Anrainer über die Aktion. Gleichzeitig organisierte Franz E. Lerch mit Hilfe der Kinderkunstwerkstatt und des Familienbundes als Ersthilfe Spielsachen und Bekleidung.

Von der Wiener Stadtverwaltung erhielten die Anrainer erst nach 14 Tagen Informationen über die Einquartierung. Ursprünglich war von 150 tschetschenischen Personen die Rede. Dann kam die Information, dass weitere 130 Personen aus unterschiedlichen Nationen in der Stadt des Kindes untergebracht werden sollen.

"Die ÖVP Penzing hat sich daraufhin mit den Betreuungseinrichtungen und Gemeindedienststellen in Verbindung gesetzt und wir erhielten von der Landesleitstelle des Fonds Soziales Wien nun die Nachricht, dass doch nur maximal 200 Personen in der Stadt des Kindes sein werden", so Franz E. Lerch.

"Die Informationspolitik der Wiener Stadtverwaltung ist ein Skandal. Die Bürger haben ein Recht darauf, ordentlich informiert zu werden. Die derzeit 150 hilfesuchenden Flüchtlinge aus Tschetschenien werden von den Anrainern und dem Samariterbund liebevoll unterstützt. Da gibt es keine Probleme. Aber ein Mini-Traiskirchen mit über 300 Bewohnern aus zehn verschiedenen Nationen ist sowohl für die Anrainer als auch für die Flüchtlinge eine Zumutung!", so der Klubobmann der ÖVP-Penzing abschließend. (Schluss)

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