Parnigoni: PolizistInnen-Befragung ergibt große Befürchtungen bei Dienstzeiten und Entlohnung

Wien (SK) "Ich freue mich, dass FPÖ-Sicherheitssprecherin Partik-Pablè als Reaktion auf die PolizistInnen-Befragung einer Reform mit den Beamten und nicht gegen sie das Wort spricht. Kritik und Befürchtungen, die mit der Exekutivreform verbunden sind mit angeblichen Druck von Gewerkschaftsvertretern auf die ExekutivbeamtInnen zu begründen, ist aber geradezu verblendet und spricht den betroffenen Beamtinnen und Beamten jede eigene Meinungs-und Entscheidungsfähigkeit ab", sagte SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

So sehen 90 Prozent der Befragten in der vorgesehenen Dienstzeitenregelung keine Verbesserung. Und über 96 Prozent lehnen finanzielle Einbußen sowie die Einschränkung beruflicher Perspektiven ab. "Eine neue Uniform und ein neuer Name reichen nicht aus, um die Beamtinnen und Beamten für die gestiegenen Ansprüche und die vermehrten Aufgaben, die sich sowohl durch die Zusammenlegung der Wachkörper, als auch aufgrund der steigenden Kriminalitätsraten ergeben, geeignet zu motivieren. Neben einem fairen System der Besoldung muss auch den Besonderheiten der Tätigkeiten der Exekutive mit Wochenenddiensten, Nachtdiensten und der psychischen Belastung durch das Tragen und den Gebrauch einer Waffe entsprechend Rechung getragen werden", so Parnigoni abschießend. (Schluss) up

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