Oberösterreichs EU-Spitzenfrau Maria Berger erreichte Europa-Vorrang für Summerauerbahn

Schwertbergs Bürgermeister NR Gassner VP-Rübig schmückt sich mit fremden Federn

Linz (OTS) - "Die Menschen im Bezirk Perg wissen sehr genau, wer für sie im Europäischen Parlament durchsetzte, dass die Summerauerbahn Vorrang in Europa bekommt und wer für sie nach dem schrecklichen Hochwasser des Sommers 2002 auf europäischer Ebene bewirkte, dass ein EU-Solidaritätsfonds in der Höhe von 1.000 Millionen Euro geschaffen wurde. Es zeigt von unglaublicher Überheblichkeit und Instinktlosigkeit, dass sich der ÖVP-Europaabgeordnete Rübig bei einer Pressekonferenz in Perg mit fremden Federn schmückt und die Verdienste und Erfolge unserer Perger SPÖ-Europaparlamentarierin Maria Berger als seine verkauft", ist der SPÖ-Nationalratsabgeordnete und Bürgermeister von Schwertberg Kurt Gassner empört.

Er stellt unmissverständlich klar: "Nur durch Maria Bergers Einsatz im Europäischen Parlament wurde etwas möglich, was vorher die schwarz-blaue Bundesregierung in Brüssel nicht geschafft hatte - die Bahnverbindung Linz - Prag wurde auf die Liste der wichtigsten transeuropäischen Verkehrsverbindungen (TEN) gesetzt, das bedeutet, dass die EU mindestens 20 Prozent der Ausbaukosten übernimmt". Dieses Projekt erspare viel Transitverkehr, schone die Umwelt und sei für Perg besonders wichtig, weil damit für den Gütertransport der Anschluss an viele europäische Destinationen, von der Ostsee bis zum Mittelmeer möglich werde, betont Gassner.

"Statt sich mit den Erfolgen unserer oberösterreichischen Spitzenfrau in Europa zu brüsten, sollte Rübig besser bei der Wahrheit bleiben und zugeben, dass es Maria Berger zu verdanken ist, dass es nun den EU-Solidaritätsfonds von 1.000 Millionen Euro gibt. Denn tatsächlich gab es im Herbst 2002 nach der Flutkatastrophe den EU-Kommissionsvorschlag, einmalig 500 Millionen Euro an Hilfe zu gewähren", zeigt Nationalrat Gassner auf. Als Vertreterin einer besonders schwer betroffenen Region habe Maria Berger eine Initiative gestartet und mittels einer Foto- und Video-Informationsschau sowie durch gezieltes Lobbying im Europäischen Parlament bewirkt, dass die Abgeordneten mehrheitlich dem Katastrophenfonds zustimmten. Österreich erhielt 134 Millionen Euro für den Wiederaufbau, davon Oberösterreich 66 Millionen Euro. "Speziell für den Bezirk Perg erreichte Maria Berger, dass zusätzliche Mittel für den Wiederaubau von Betrieben eingesetzt wurden. Zur Sanierung der Aisttalstraße zahlte die EU rund 1,43 Millionen Euro dazu, für die Naarntalstraße gab es fast 2,77 Millionen Euro an EU-Geldern", betont Kurt Gasser. In Schwertberg sei die SPÖ-Europaabgeordnete auch persönlich bei der Aufräumung der Hochwasserschäden im Einsatz gewesen, andere die sich jetzt mit fremden Federn schmückten seien dort nicht zu sehen gewesen.

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