Wolfgang Kastner, Kameradschaft der Exekutive Österreichs: "Eine überwältigende Mehrheit der Sicherheitswachebeamten ist für eine Wachkörperzusammenlegung

Wien (OTS) - Die heute Abend abgeschlossene österreichweite Mitarbeiterbefragung im Bereich der Bundessicherheitswache hat mit 62,35 Prozent Zustimmung eine überwältigende Mehrheit für die Zusammenlegung der Wachekörper Bundessicherheitswache, Bundesgendarmerie und des Kriminalbeamtenkorps erbracht. "Diese Zustimmung bestätigt unsere von Anfang an eingenommene Position der Befürwortung einer Wachkörperzusammenlegung. Damit wird auch die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter in der Polizeigewerkschaft eine Kehrtwendung machen müssen", erklärt der Bundesvorsitzende der Kameradschaft der Exekutive Österreichs Wolfgang Kastner.

94,03 Prozent der Sicherheitswachebeamten sind mit dem derzeitigen Dienstzeit- system zufrieden und sehen zu 90,03 Prozent keine Verbesserung in einem neuen Dienstzeitsystem. Gleichzeitig lehnen 73,53 Prozent der KollegenInnen die Durchführung eines Probebetriebs für ein neues Dienstzeitsystem ab.

Durch das Zusammenführen der Wachekörper darf es zu keinen finanziellen Einbußen kommen, sagen 96,58 Prozent. Vielmehr muss es bedingt durch die geänderten und vermehrten Aufgabenstellungen zu dienst- und besoldungsrechtlichen Aufwertungen kommen, fordern 96,53 Prozent der Bediensteten.

"Die Dienstzeitfrage muss von der Agenda der Wachkörperzusammenlegung gestrichen werden, sie verhindert das von den Bediensteten ausdrücklich befürwortete Jahrhundertprojekt. Und es darf nicht durch die Korpszusammenlegung zu finanziellen Einbußen und verminderten Aufstiegschancen kommen", schließt Kastner.

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Wolfgang Kastner, Bundesvorsitzender der Kameradschaft der Exekutive Österreichs
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