SPÖ-Vitouch: Bündelung der Kräfte zur intensiveren Förderung des österreichischen Films notwendig

Wien (SPW-K) - "Die fetten Jahre sind vorbei", so lautet der Titel des österreichischen Films von Hans Weingartner, der am Montag dieser Woche bei den 57. Filmfestspielen in Cannes "standing ovations" seitens der ZuseherInnen erhielt. Auf dieses Ereignis bezog sich SPÖ-Gemeinderätin Dr. Elisabeth Vitouch eingangs ihres Debattenbeitrages im Wiener Gemeinderates zur, wie sie ausführte, "tristen finanziellen Situation der heimischen Filmindustrie, die von der schwarzblauen Bundesregierung sträflich im Rsegen stehen gelassen wird".

Während noch unter Bundeskanzler Klima, so die Mandatarin weiter, die Audiovisions- und Filmindustrie kräftig unterstützt worden wäre, die Stadt Wien mit dem "Filmfonds Wien" seit 25 Jahren ein effektives Förderinstrument besitze, weigere sich der Finanzminister beharrlich, Gespräche zum Steuergutschein-Modell zu führen, das die Filmwirtschaft analog zu erfolgreichen europäischen Vorbildern einfordere. Vitouch: "Wien ist anders: Der filmpolitische Maßnahmenkatalog von Stadtrat Mailath-Pokorny schlägt eine "Plattform Wien" zur Bündelung aller Kräfte - Bundesländer, ORF, Filmindustrie - vor, die natürlich auch zur Stärkung der Vienna Region beitragen würde. Denn jeder in Film investierte Euro kommt über die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung vierfach zurück", schloss Vitouch. (Schluss)

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