Vorarlberg hat schon hohe Standards im Tierschutz

LR Schwärzler: Neues Bundesgesetz beschlossen, aber noch nicht umgesetzt

Bregenz (VLK) - Der Schutz und die artgerechte Haltung der
Tiere haben in Vorarlberg schon bisher in den
tierschutzrechtlichen Regelungen und in der Vollziehung
einen hohen Standard, stellt Landesrat Erich Schwärzler zu
dem nun vereinbarten neuen Bundestierschutzgesetz fest. So
ist z.B. das Käfighaltungsverbot im Landestierschutzgesetz
schon mehrere Jahre umgesetzt, wobei auf Bundesebene eine Übergangsregelung bis 2008 besteht. ****

"In Vorarlberg werden durch die Veterinärabteilungen die Kompetenzen des Tierschutzes ausgezeichnet wahrgenommen.
Auch bei Investitionen in Bauernhöfe und Alpgebäude legt
die Landesregierung besonderes Augenmerk auf die
Tiergerechtheit und den Tierschutz. So werden
Förderungsmittel nur dort gewährt, wo die
Tierschutzkriterien eingehalten werden und das Wohl der
Tiere gesichert ist", so Landesrat Schwärzler.

Umsetzung muss vom Bund finanziell unterstützt werden

Um die konkreten Auswirkungen der Regelungen im neuen Bundestierschutzgesetz beurteilen zu können, müssen diese
zuerst im Detail geprüft werden. Schwärzler hegt jedoch die Befürchtung, dass das neue Bundesgesetz zusätzliche
Bürokratie und Kosten für die Bauern und das Land bringt.
Er erwarte sich daher, "dass nach der nunmehrigen Einigung
auch die Umsetzung der Bundes-Tierschutzvorschriften vom
Bund finanziell unterstützt wird".

Hoher Tierschutzstandard vom Bauernhof bis zum Regal

Der Landesrat verlangt im Zuge der Beschlussfassung des
neuen Bundestierschutzgesetzes, dass die von den Bauern zu erfüllenden Vorgaben für die Konsumenten nachvollziehbar
gemacht werden. "Der hohe Tierschutzstandard muss vom
Bauernhof bis zum Verkaufsregal transparent und deutlich
sichtbar sein. Der Konsument hat ein Recht darauf, dass die
im Geschäft angebotenen Lebensmittel eine klare
Kennzeichnung über die Einhaltung der in Österreich
geltenden Tierschutzvorschriften aufweisen", so Landesrat Schwärzler.
(ad/gw,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0010