Swoboda: Nächste Entscheidung in Sachen Tierschutz steht an

Bei Tiertransporten haben Regierungsparteien im EU-Rat Handlungsbedarf

Wien (SK) SPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahlen Hannes Swoboda begrüßte heute gegenüber dem Pressedienst der SPÖ den Verhandlungserfolg beim österreichischen Bundestierschutzgesetz, betonte aber in Richtung Regierungsparteien: "Lange hat es gedauert, bis es Einsehen gab für den von der SPÖ seit langem geforderten tier-und konsumentenfreundlichen Kompromiss." Die nächste Entscheidung in Sachen Tierschutz stehe bereits an. "Ein einheitliches EU-Gesetz zum Tiertransport, das ein Ende der tierquälerischen Praktiken bedeutet, ist dringend erforderlich", so Swoboda am Mittwoch. ****

Ein solches Gesetz müsse folgende Punkte beinhalten:
Verkürzung der Fahrten, eine Regelung der Pausen, tierärztliche Kontrollen, ausreichend Platz für jedes Tier, artgerechte Betreuung und ausreichend zu trinken sowie eine Verschärfung der Kontrollen. "Es bleibt zu hoffen, dass die Regierung in dieser so wichtigen Materie zielgerichteter und konsequenter als beim österreichischen Tierschutzgesetz vorgeht und sich im EU-Rat entsprechend für ein vernünftiges EU-weites Gesetz einsetzt", so Swoboda, der abschließend betonte, dass sich die SozialdemokratInnen im Europaparlament jedenfalls "vehement" eine solche Regelung bei den Tiertransporten anstreben werden. (Schluss) up

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