Karas: Jugend muss Europa zu ihrem Projekt machen

Türen auf nach Europa - Alle Chancen der EU verstärkt nutzen

Wien, 19. Mai 2004 (ÖVP-PK) "Das vereinte Europa mit all seinen Möglichkeiten ist das Projekt der Jugend. Die Zukunftschancen unserer Jugend hängen von ihrer Mobilität und von der Flexibilität des Angebotes ab. Europa ist die Antwort darauf. Es ist aber unumgänglich, dass sich die Jugend verstärkt in die Europapolitik einmischt und Europa auch in Österreich mehr zu ihrem Thema macht", forderte der österreichische Europaparlamentarier Mag. Othmar Karas heute anlässlich einer Preisverleihung in der österreichischen Nationalbank eines Schüler- und Jugendwettbewerbs zum Thema Europa. "Was wir heute in Europa beschließen, kommt vor allem der nächsten Generation, also der Jugend, zugute. Passivität in Sachen Europa ist mir gerade bei jungen Menschen zu wenig. Ich freue mich daher über jedes Zeichen von Einsatz für Europa, das von der Jugend kommt - und noch mehr darüber, dass dieses Engagement immer mehr zunimmt", so Karas weiter. ****

Karas, der selbst als Obmann der Jungen ÖVP vor zwanzig Jahren als erster Politiker den EU-Beitritt Österreich verlangt hatte, forderte alle Regierungen und die Wirtschaft auf, junge Menschen bei der Nutzung ihrer europäischen Chancen nach Kräften zu unterstützen. "Unsere Jugend muss raus nach Europa, um mit einem erweiterten Horizont wieder zurück in ihre Heimat kommen zu können. Die Wirtschaft muss eine solche Auslandserfahrung bei Personalbesetzungen besonders positiv bewerten. Ich fordere aber auch die Bundesregierung auf, die österreichischen Praktikaplätze bei den Europäischen Institutionen wieder zu unterstützen", sagte Karas.

"Wir haben in Österreich heute die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Das ist der guten und richtigen Beschäftigungspolitik der österreichischen Bundesregierung zu verdanken. Jetzt müssen wir den nächsten Schritt machen und unserer Jugend verstärkt alle Türen nach Europa öffnen: Meine Vision ist eine natürliche Jobrotation zwischen Tätigkeitsbereichen innerhalb Europas", sagte Karas abschließend.

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