Präs. LAbg. Gumpinger: Entfall der Wohnbauförderung gefährdet Familien

Linz (OTS) - Die Wohnbauförderungen der Länder sind ein wichtiges familienpolitisches Instrument und helfen vor allem jungen Familien, die sich in der Aufbauphase befinden, sagte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes, LAbg. Mag. Otto Gumpinger zu immer wieder auftauchenden Forderung nach einem Entfall der Weitergabe dieser Mittel an die Länder.

Die Verbesserung der Wohnsituation für Familien mit Kindern steht bei allen Befragungen über die Wünsche bezüglich familienpolitischer Maßnahmen ganz oben auf der Prioritätenliste. 76 % der Eltern wünschen sich sogar laut einer Studie der Akademie der Wissenschaften über die Wünsche der ÖsterreicherInnen die Einführung einer zusätzlichen staatlichen Transferleistung.

Die höchste finanzielle Belastung bei einer Familiengründung ist die Wohnraumschaffung. Kaum ein junges Paar kann ohne Kredit ein gemeinsames Heim erwerben. Umso wichtiger ist es deshalb, so Gumpinger, die Wohnbaufördermaßnahmen der Länder, die auf das Einkommen und vor allem die Kinderzahl abstellen und somit zu einem wichtigen sozialen Förderinstrument geworden sind, zumindest im bisherigen Umfang beizubehalten. Ein Entfall der jährlichen Dotierung durch die Einstellung der Weitergabe der vom Bund monatlich einvernahmten Mittel (Wohnbauförderungsbeitrag als Lohnnebenkosten) würde diese gerade für die Familien sehr wichtige Aufbauleistung massiv gefährden und natürlich durch den damit verbundenen Rückgang der Wohnbauleistung auch die Erholung der Konjunktur mit gefährden, so Gumpinger abschließend.

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