Wien setzt freiwillig zahlreiche Maßnahmen in einem Bereich, für den der Bund zuständig ist

SPÖ Vettermann verteidigt die Angebote der Stadt Wien im Sozialbereich

Wien (SPW-K) - "Es kommt nicht von ungefähr, dass die Bezieher von Sozialhilfe seit dem Jahr 2000 explodieren. Seit damals ist auch die schwarz-blaue Bundesregierung im Amt", stellt SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann in Richtung ÖVP und FPÖ während seiner Rede zur Aktuellen Stunde in der heutigen Gemeinderatssitzung fest. Besonders bedenklich sei, dass die Zahl jener Arbeitnehmer rasant gestiegen ist, die so wenig verdienen, dass sie zusätzlich unterstützt werden müssen.

Wien erfülle in diesem Bereich seine Aufgabe. Sozialhilfebezieher werden aktiviert. Wien mache auch etwas für jene Bevölkerungsgruppe, für die sich das Arbeitsmarkt-Service nicht mehr als zuständig erklärt - das Arbeitsmarktprojekt "Job Chance" hat im vergangenen Jahr 473 Soziahilfeempfängern einen Arbeitsplatz vermittelt. Daneben hat die Stadt Wien zahlreiche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen gesetzt, für die der Bund zuständig ist. Vettermann nennt als Beispiele das Jugendausbildungssicherungsgesetz (JASG), das Projekt "Personalfinder", Arbeitsstiftungen und das Cluster-Support Programm.

Die Stadtverwaltung hat auch organisatorisch reagiert und die Sozialzentren um mehr als 40 MitabeiterInnen aufgestockt. "Damit werden die Wartezeiten für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger verkürzt", sagt Vettermann.

Die schwarz-blaue Bundesregierung fordert Gemeinderat Vettermann auf, es Wien gleich zu tun und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. "Wien ist und bleibt sozial", stellt Vettermann fest. (Schluss)

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