Vorarlberg profitiert von Europa

Positive Zwischenbilanz der Ziel 2-Förderungen

Bregenz (VLK) - Vorarlberg profitiert zweifelsohne von der Mitgliedschaft in der EU. Im Pressefoyer zogen Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Wirtschaftslandesrat Manfred Rein heute, Dienstag, eine positive Zwischenbilanz zur Halbzeit des Ziel 2 neu-und Ziel 2 Phasing out-Programms. Auch andere EU-Programme (Interreg, Leader+) bringen viele wertvolle Impulse für unser Land.
Im Rahmen des Ziel 2 neu-Programmes wurden bisher 272 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 114,8 Millionen Euro und einer Fördersumme von 13 Millionen Euro genehmigt, berichtete LH Sausgruber. Damit ist das Programm zu 58 Prozent umgesetzt. Insgesamt stehen Vorarlberg im Zeitraum 2000 - 2006 EU-Mittel in Höhe von 22,7 Millionen Euro zur Verfügung. Dazu kommen 4,2 Millionen vom Land.

Programmschwerpunkte sind zum einen die Förderung von Unternehmensgründungen, von betrieblichen Investitionen in Forschung und Entwicklung oder in die Umwelt sowie von Investitionen im Tourismus, zum anderen die Wettbewerbsfähigkeit der Region und die Verbesserung der Infrastruktur der Gemeinden. Was auf diese Weise erreicht werden konnte, veranschaulichte Landesrat Rein anhand einiger Projektbeispiele: der Umbau des Alpenhofes Zimba in Brand, die Erschließung von Betriebsflächen (Dornbirn-Bobletten, Millenniumspark Lustenau) sowie die Förderung von Biomasseanlagen, des Aqua-Mountain Bades in Lingenau und des Werkraumes Bregenzerwald.

Erfolgreich verläuft auch die Innovationsförderung im Rahmen des Programmes "Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk 2000+". Dafür stehen drei Millionen Euro von der EU und 2,19 Millionen Euro vom Land zur Verfügung. Eines der geförderten Projekte ist die Errichtung des ersten Business Incubators Vorarlbergs, der F&E-orientierte Unternehmen in der ersten Lebensphase unterstützt.

Mit Gelassenheit blickt LH Sausgruber über das Auslaufen der derzeitigen EU-Programmförderungsperiode im Jahr 2006 hinaus. Eine Entwicklung von der Zielgebiets- hin zur verstärkten Projektförderung werde für Vorarlberg "eher Vorteile bringen".
(gw)

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