Lichtenberger zu Genmais-Zulassung: Schwerer Affront gegen KonsumentInnen-Interessen

Stenzel konnte nicht einmal Fischler für Ablehnung gewinnen

Wien (OTS) - "Die Zulassung des gentechnisch veränderten Süßmais der Schweizer Firma Syngenta durch die EU-Kommission ist ein skandalöser Dammbruch und ein schwerer Affront gegenüber der überwältigenden Mehrheit der KonsumentInnen in Österreich und Europa, die gentechnisch veränderte Lebensmittel entschieden ablehnen. Durch diese Entscheidung kann nun der zugelassene Bt11-Mais als Lebensmittel in die Supermärkte kommen, obwohl keine ausreichenden Studien über die Toxizität durchgeführt worden sind. Zudem wurde mit dieser Zulassung das sechsjährige Gentech-Moratorium außer Kraft gesetzt. Nun drohen weitere 30 Genpflanzen zugelassen zu werden", so Eva Lichtenberger, Abgeordnete der Grünen und Kandidatin zur EU-Wahl.

Besonders unglaubwürdig sind nun die Aussagen der VP-Spitzenkandidatin Stenzel, die gestern halbherzig eine Verschiebung der Entscheidung verlangte, es aber verabsäumt hat, in Brüssel Überzeugungsarbeit zu leisten. "Nur so ist zu erklären, dass auch Kommissar Franz Fischler der Zulassung zustimmte", so Lichtenberger.

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