VP-Korosec: Wochenlange Wartezeiten bei der Sozialhilfe sind inakzeptabel

SP-Stadtregierung lässt bedürftige Menschen im Stich

Wien (VP-Klub): "Der eigentliche Skandal ist die Gleichgültigkeit, wie mit Menschen umgegangen wird, die Sozialhilfe beziehen müssen. Menschen, die Sozialhilfe beziehen sind keine Bittsteller, sondern haben einen Rechtsanspruch", kritisiert die Sozialsprecherin des ÖVP-Landtagsklubs, LAbg. Ingrid Korosec, dieses seit Jahren bestehende Problem in der heute stattfindenden Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderates.

"Immer wieder wurden und werden die langen Wartezeiten auch von der Volksanwaltschaft aufgezeigt. Und was tut diese SP-Alleinregierung? Nichts. Es wird nur schöngefärbt und herumgeredet. Auf der Strecke bleibt der Mensch", kritisierte die Sozialsprecherin weiter. Herz und Hirn sei gefragt. "Sozialhilfe heißt für mich aktiv den Menschen zu helfen. Bedürftige Menschen haben ein Anrecht auf Information, Beratung und Hilfe. Die Aufgabe dieser SP-Alleinregierung ist es, rasch und unbürokratisch den Menschen zu helfen. Wochenlange Wartezeiten sind gerade im Bereich der Sozialhilfe völlig inakzeptabel", fordert Korosec die Verantwortlichen, die seit Jahren für die Menschen keine Verbesserungen erwirkt haben, zu Taten auf.

VP-Strobl: Kinderarmut zeugt von sozialer Kälte der SP-Stadtregierung

Im Sozialhilfebereich hat die Betroffenheit von Kindern von 0-14 Jahre bei der Neuvorsprachen um 34% zugenommen. Der VP-Bildungssprecher LAbg. Walter Strobl übte vor allem Kritik an der sozialen Kälte und Unfähigkeit der SP-Stadtregierung gegenüber den Schwächsten, den Kindern. Kinderarmut sei ein vielschichtiger Begriff, reiche von geringem Einkommen über kinderreiche Familien bis zu den Sozialhilfeempfängern. Aber auch Familien aus sozial benachteiligtem Milieu haben strukturelle Probleme in der Bewältigung der wichtigsten Lebensbereiche. Besondere Rahmenbedingungen, wie z.B. Wohnen, Beiträge für Kinderbetreuung und Kosten für den öffentlichen Verkehr, belasten Familien ganz besonders.
Würde der Bund nicht eine sehr ausgewogene und massive Sozial- und Familienbetreuung im finanziellen Bereich vorsehen, wäre die Armutsgefährdung - die derzeit 13% beträgt - doppelt so hoch, wie eine aktuelle Caritas-Studie belegt.

Auch bei der Jugend sei die Wiener SP-Alleinregierung säumig. "Die SPÖ Versäumnisse führen zu hoher Jugendarbeitslosigkeit in Wien. Das sieht man schon allein daran, dass andere Bundesländer deutlich bessere Ergebnisse schaffen. Die SPÖ in Wien begnügt sich aber mit einer Beschäftigungs- und Verwahrungsmentalität, statt eine Qualifizierungsoffensive zu schaffen", kritisiert Strobl abschließend.

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