ARBÖ: 32 Prozent der Autofahrer könnten noch "beweglicher" werden

Die große Mehrheit der Autofahrer tankt aber schon preisbewusst - ARBÖ schlägt einheitliche Preisauszeichnung und Umstellung von Euro auf Cent vor

Wien (OTS) - Die wöchentlichen Preisverteuerungen an den Tankstellen könnten die Autofahrer beim Tanken noch beweglicher machen. Zwar achten schon 68 Prozent der Autofahrer auf die Preise, bevor sie tanken. Doch immerhin verzichten 32 Prozent der vom ARBÖ bei der OEKONSULT in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage in Wien darauf, die Treibstoffpreise zu vergleichen.

Mehr Beweglichkeit beim Tanken schont die eigene Brieftasche und belebt den Wettbewerb zwischen den Tankstellen preisen. "Es gibt große Unterschiede bei den Preisen und diesen Spielraum sollte man nutzen, wo immer das möglich ist", appelliert der ARBÖ

Um den Blick der Autofahrer zu schärfen hat der ARBÖ in einem Brief an den Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein vorgeschlagen, die Preisauszeichnung einfacher und übersichtlicher zu machen. So sollten die Preise für Diesel, Normalbenzin, Eurosuper 95 etc. bei allen Tankstellen in derselben Reihefolge dargestellt werden. Eine weiterer ARBÖ-Vorschlag ist, die Literpreise in Cent statt in Euro auszuweisen.

ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar: "Preisveränderungen spielen sich momentan erst zwei Stellen HINTER dem Komma ab. Wird etwa Eurosuper 95 von 0,964 auf 0,989 Euro erhöht, merkt man nicht sofort, dass um 2,5 Cent verteuert wurde. Würde hingegen genau die gleiche Preisveränderung in Cent dargestellt, verändert sich die Zahl VOR dem Komma - von 96,4 Cent auf 98,9 Cent. Dies springt den Konsumenten viel leichter ins Auge."

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