Grüne NÖ "Sehr, sehr schiefe Optik, Frau Onodi!"

Krismer ortet politische Unvereinbarkeit und Befangenheit bei LH Stv. Onodi

Wien (OTS) - "Würde Landeshauptmann Erwin Pröll Präsident des NÖ Hilfswerks werden, würde - zu Recht! - ganz Österreich Unvereinbarkeit rufen. LH Stv. Heidemarie Onodi wurde Viszepräsidentin der NÖ Volkshilfe und die SPÖ spricht von sozialem Engagement", so die Grüne Labg. Helga Krismer. Die Grünen sehen die Doppelfunktion Onodis als Landeshauptfrau Stellvertreterin und als Vizepräsidentin der NÖ Volkshilfe als politisch Unvereinbar. Die NÖ Volkshilfe erhält vom Land NÖ finanzielle Zuwendungen.

"LH Stellvertreterin muss mit der Vizepräsidentin - beides Onodi! - verhandeln, wie hoch die finanziellen Zuwendungen des Landes für die Volkshilfe ausfallen. Eine derartige Konstruktion ist in ganz Europa einmalig", so die Grüne Abgeordnete. Nach Ansicht der Grünen muss Frau Onodi selbstverständlich bei Beschlüssen in Sachen Volkshilfe in der Landesregierung den Raum verlassen, da sie als befangen gilt. "Die SPÖ sollte soziales Engagement nicht mit Vetternwirtschaft verwechseln", so Krismer abschließend.

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