Schmalenberg: Personalmisere im Sozialbereich ist hausgemacht!

Fünf Monate nach Neuordnung keine Verbesserungen

Wien, 2004-05-19 (fpd) – Im Rahmen der Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderates zum Thema „Notstand bei der Sozialhilfe – Personalmangel verhindert Hilfe für Menschen in Not“ betonte heute die Wiener FPÖ-Gemeinderätin Mag. Heidrun Schmalenberg, dass die Personalmisere im Sozialbereich in Wien hausgemacht sei. „Zahlreiche erfahrene Mitarbeiter wurden weggemobbt, Basisposten massiv abgebaut und Hierarchieposten geschaffen – alles in der Verantwortung von SP-Vizebürgermeisterin Grete Laska. Jetzt ist es notwendig die Stabstellen wieder zu reduzieren und das vorhandene, hoch qualifizierte Personal wieder so einzusetzen, dass Hilfesuchende optimal betreut werden können“.

Schmalenberg wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass seit der Neuordnung im Wiener Sozialbereich bereits fast 5 Monate vergangen, bis jetzt jedoch keinerlei Verbesserungen sichtbar seien. „Wir erwarten uns baldige Verbesserungen, denn wenn alles beim Alten bleibt, braucht man keine Reform. Es ist nicht vertretbar, dass das Geld in diesem Bereich großzügig ausgeteilt wird. Sozialhilfe darf nur für wirklich Bedürftige, dann aber rasch und unbürokratisch gewährt werden“, sagte die FP-Mandatarin.

Kritik übte Schmalenberg an der Vorgehensweise der Grünen, die zwar immer wieder die Zustände im Sozialbereich kritisieren würden, jedoch bis heute keine Antwort gegeben hätten, inwieweit Verträge nicht eingehalten worden seien. „Jetzt muss der Bericht des Rechnungshofes, der auf Initiative der FPÖ das Sozialressort von Laska prüft, abgewartet werden. Für uns Freiheitliche gibt es jedenfalls keine schlechten Mitarbeiter, sondern nur ein schlechtes Management“, so die FP-Gemeinderätin abschließend. (Schluss) lb

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